Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-3649
Title: Aging - Workforce : das Potenzial erkennen und mobilisieren
Authors : Engler, Monika
Eich-Stierli, Brigitte
Passalacqua, Silvia
von Wyl, Agnes
Extent : 68
Publisher / Ed. Institution : metrobasel
Publisher / Ed. Institution: Basel
Issue Date: 2016
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Language : German
Subjects : Arbeitsbedingungen; Job Crafting; Arbeitsfähigkeit; Erwerbstätige
Subject (DDC) : 305: Social groups
331: Labor economics
Abstract: Die Schweizer Wirtschaft sieht sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels und politischen Unsicherheiten bezüglich des Zugangs zu ausländischen Fachpersonen konfrontiert. Gleichzeitig hat sie durchaus Potenzial, die Aging Workforce stärker und besser in den  Erwerbsprozess zu integrieren.  Die vorliegende metrobasel-Studie ist im Rahmen des von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) geförderten Forschungsprojekts „Das Potenzial der Ageing Workforce mobilisieren: Ein interdisziplinärer Ansatz zur Freisetzung der Eigeninitiative der älteren Mitarbeitenden und zum besseren „Match“ zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern“ entstanden. Sie präsentiert Teilergebnisse aus der ersten Projektphase (Analyseteil), die für ein breiteres Publikum von Interesse sind. Der Bericht stützt sich auf Ergebnisse, die bei Novartis Schweiz und der SBB und damit einerseits in einem international tätigen und andererseits in einem binnenmarktorientierten, staatsnahen Konzern gewonnen wurden. Eine quantitative Umfrage wurde in beiden Firmen online durchgeführt und ergab einen Datensatz von insgesamt 2‘837 Mitarbeitenden. Zusätzlich wurden 14 einstündige, transkribierte Interviews qualitativ ausge-wertet, die bei der SBB durchgeführt werden konnten. In beiden Verfahren wur-en sowohl Mitarbeitende ohne Führungsfunktion als auch itarbeitende mit Führungsfunktion befragt. Bei den Auswertungen wurden folgende drei Schwerpunkte gesetzt: •   Mitarbeiterseitige Voraussetzungen für die Erwerbstätigkeit in späteren   Berufsjahren •   Bedeutung der Eigeninitiative der Mitarbeitenden für eine längere Erwerbsätigkeit •   Bedeutung der Mitarbeitenden-Vorgesetzten-Beziehung für eine längere Erwerbstätigkeit Im Themenbereich der arbeitnehmer- bzw. mitarbeiterseitigen Voraussetzungen für die Erwerbstätigkeit in späteren Berufsjahren zeigt sich ein grosses Potenzial an gesunden, kompetenten und leistungsfähigen älteren  Mitarbeitenden in beiden Unternehmen, das weiter erschlossen werden kann. Im zweiten Themenbereich wurde der Einfluss der Eigeninitiative der Mitarbeitenden im Hinblick auf eine längere Erwerbstätigkeit untersucht. Die Auswertungen zeigen, dass Mitarbeitende, die aktiv Einfluss auf die Arbeitsinhalte und -umgebung nehmen, insgesamt länger im Erwerbsprozess bleiben.Der dritte Themenbereich fokussiert auf das Arbeitsumfeld. Die Auswertungen der Daten weisen darauf hin, dass die Mitarbeitenden-Vorgesetzten-Beziehung als treibende Kraft für eine längere Erwerbsarbeit betrachtet werden kann. Zentral ist die Förderung der Mitarbeitenden seitens der Vorgesetzten. Dabei scheint weniger der Zugang zu vorhandenen, formellen Weiterbildungsangeboten relevant, als vielmehr die individuelle Personalentwicklung.  
Departement: Angewandte Psychologie
Organisational Unit: Psychological Institute (PI)
Publication type: Working Paper – Expertise – Study
DOI : 10.21256/zhaw-3649
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/5833
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