Title: Küchenassistenzroboter für Seniorinnen und Senioren : Bedürfnisse, Akzeptanzfaktoren und Wirtschaftlichkeit
Authors : Neumann, Silke
Becker, Heidrun Karin
Kollmar, Anja
Misoch, Sabina
Pauli, Cora
Doran, Hans
Müller, Salome
Hannich, Frank
Published in : Umgebungsunterstützes Leben : Beiträge zum Usability DayXV
Pages : 38
Pages to: 44
Editors of the parent work: Kempter, Guido
Hämmerle, Isabella
Publisher / Ed. Institution : Pabst
Publisher / Ed. Institution: Lengerich
Issue Date: 2017
Language : Deutsch / German
Subjects : Marktanalyse; Küche; Akzeptanz; Roboter
Subject (DDC) : 618.97: Geriatrie
Abstract: Hintergrund Älter Menschen wünschen sich möglichst lange unabhängig in der eigenen Wohnung leben zu können. Insbesondere das Arbeiten in der Küche stellt jedoch eine grosse Herausforderung dar. Im Rahmen eines interdisziplinären Projekts untersuchten Forschende der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, der FH St. Gallen verschiedene Fragestellungen, die das Arbeiten älterer Menschen in der Küche betreffen. Das Projekt wurde von der Walder Stiftung finanziert und von Pro Senectute unterstützt. Ziele der Studie: Hauptziel der Studie war es festzustellen, ob ein Roboterarm eine sinnvolle und wirtschaftlich machbare Unterstützung für ältere Menschen in der Küche sein könnte. Dazu wurden folgende Fragestellungen untersucht: Wie verändert sich die Bedeutung der Küche und des Kochens im Laufe des Lebens? Welche Einschränkungen erfahren ältere Menschen während der Küchenarbeiten? Unter welchen Bedingungen würden sie einen Roboterarm akzeptieren? Wie gross ist das Marktpotential und welche Marktzugänge wären erfolgsversprechend? Sind die Anforderungen der Personen und des Marktes technisch realisierbar? Methodik Neben einer Literaturrecherche wurden eine Fokusgruppe und zwei Gruppeninterviews durchgeführt. Mit Hilfe einer Marktanalyse wurde die Wirtschaftlichkeit eines Roboterarms untersucht. Resultate: Die Bedeutung des Kochens verändert sich im Alter. Unterstützung wünschen sie die Teilnehmenden der Fokusgruppen insbesondere bei Tätigkeiten, die viel Kraft und Geschicklichkeit erfordern, die Mobilität betreffen und die unbeliebt und zeitaufwendig sind (z.B. Reinigungsarbeiten). In der Fokusgruppe konnte eine grundsätzliche Offenheit und Technikbereitschaft festgestellt werden. Besonders Menschen mit starken Einschränkungen eigenen sich hilfreiche Strategien an, um den Küchenalltag einfacher zu gestalten. Die Untersuchung der Wirtschaftlichkeit und technischen Machbarkeit ergab, dass der Einbau eines Roboterarms in bestehende Küchen aufgrund der Kosten, der hohen Erwartungen der Nutzenden und der meist kleinen Küchen wenig erfolgsversprechend ist. Für den Neubau altersgerechter Wohnungen könnte der Einbau von technischer Assistenz wie z.B. eines Roboterarms eher sinnvoll sein.
Departement: Gesundheit
Publication type: Buchbeitrag / Book Part
Type of review: Keine Angabe / Not specified
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/4342
License (according to publishing contract) : Lizenz gemäss Verlagsvertrag / Licence according to publishing contract
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