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Publikationstyp: Beitrag in wissenschaftlicher Zeitschrift
Art der Begutachtung: Peer review (Publikation)
Titel: Entwicklungsförderlicher Medienumgang
Autor/-in: Hipeli Müller, Eveline
Süss, Daniel
DOI: 10.21256/zhaw-1796
Erschienen in: Therapeutische Umschau
Band(Heft): 69
Heft: 8
Seite(n): 499
Seiten bis: 504
Erscheinungsdatum: 2012
Verlag / Hrsg. Institution: Hogrefe
ISSN: 0040-5930
1664-2864
Sprache: Deutsch
Schlagwörter: Medien; Medienkompetenz; Umgang
Fachgebiet (DDC): 302: Soziale Interaktion
303: Soziale Prozesse
Zusammenfassung: Für Kinder im Schulalter ist nach wie vor das Fernsehen das Leitmedium. Ferngesehen wird aber nicht nur über das Fernsehgerät, sondern auch über den Computer mit Internetzugang oder mobile Geräte. Für Knaben nehmen Computerspiele einen hohen Stellenwert ein. Für Mädchen ist nach wie vor das Lesen ein wichtiger Erlebnisraum. Die Eltern prägen den Medienumgang der Kinder durch ihr Vorbild und die Angebote für gemeinsame nicht-mediale Erlebnisse. Kinderfeindliche Wohngegenden können dazu beitragen, dass sich Kinder in häusliche Medienräume zurückziehen. Wichtiger als Restriktionen und Kontrollen sind die Gespräche, welche zu den Medieninteressen der Kinder geführt werden und die Aufmerksamkeit der Eltern für erste Anzeichen von problematischem Medienumgang. Für Kinder irritierende Medieninhalte können dann starke Wirkungen haben, wenn zu den inszenierten Themen (wie Gewalt oder Sexualität) in der Familie keine offene Auseinandersetzung stattfindet. Die Medienfülle verleitet zum parallelen Surfen und Multitasking. Dass sich dies nicht negativ auswirkt auf die kognitive Entwicklung und den Lernerfolg, erfordert eine Kultur der regelmäßigen Beschränkung auf jeweils eine Handlung, welcher die volle Aufmerksamkeit gewidmet wird.
For children of school age television is still the dominant medium. TV consumption isn't only limited on the TV set, but also happens on the computer with internet access and mobile devices. Computer games take a high priority for boys. For girls reading is still an important experience space. Parents influence the media use of their children by their role model, and the rates for shared non-media experiences. Neighborhoods which aren't child-friendly can cause children's withdraw into home media spaces. Restrictions and controls are less important than the conversations that are conducted around media interests of the child and parents attention to early signs of problematic media use. Potentially irritating media content for children (such as violence or sex) can have strong effects when there's no open debate taking place in the family around these issues. Today's media diversity leads to parallel surfing and multitasking. In order that this doesn't influence children's cognitive development and learning negatively a culture of regular restriction to one activity, to which they devote their full attention, is required.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/3875
Volltext Version: Publizierte Version
Lizenz (gemäss Verlagsvertrag): Lizenz gemäss Verlagsvertrag
Departement: Angewandte Psychologie
Organisationseinheit: Psychologisches Institut (PI)
Enthalten in den Sammlungen:Publikationen Angewandte Psychologie

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