Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-3522
Full metadata record
DC FieldValueLanguage
dc.contributor.authorGrylka-Bäschlin, Susanne-
dc.contributor.authorBorner, Barbara-
dc.contributor.authorPehlke-Milde, Jessica-
dc.date.accessioned2018-03-07T10:39:49Z-
dc.date.available2018-03-07T10:39:49Z-
dc.date.issued2018-02-16-
dc.identifier.issn1612-3174de_CH
dc.identifier.otherhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0183-18dghwi159de_CH
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/3434-
dc.description.abstractHINTERGRUND: Hebammen sind befähigt, Frauen und Kinder während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett eigenständig zu betreuen, haben jedoch häufig eingeschränkte Möglichkeiten ihre erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen im Klinikalltag umzusetzen. Diese Situation kann die Berufszufriedenheit der Hebammen beeinträchtigen [1]. Hebammengeleitete Betreuungsmodelle gehen mit vergleichbar guten geburtshilflichen Outcomes, niedrigeren Interventionsraten, niedrigeren Kosten, einer erhöhten Zufriedenheit der betreuten Frauen und einer erhöhten Berufszufriedenheit der Hebammen einher [2, 3]. Die Berufssituation der Hebammen in Schweizer Geburtenabteilungen wurde bisher wenig erforscht. ZIEL: Ziel dieser Erhebung, die Teil einer Studie zur Erforschung der Berufszufriedenheit im Zusammenhang mit einem innovativen, hebammengeleiteten Betreuungsmodell ist, war eine Übersicht über die Berufssituation der Hebammen in den Geburtenabteilungen eines Schweizer Kantons zu erlangen. METHODIK: Es wurde eine Online-Umfrage durchgeführt, die basierend auf einer Literatursuche, der Definition der hebammengeleiteten Geburtshilfe, der IST-Analyse des Handbuchs Hebammenkreisssaal und dem Expertinnenstandard zur Förderung der physiologischen Geburt entwickelt wurde [2,4,5]. Teilnahmeberechtigt waren alle 17 Institutionen des Kantons Zürich in der Schweiz, die über eine Geburtenabteilungen verfügen. Die deskriptiven Analysen wurden mit Stata 13 durchgeführt. ERGEBNISSE: 16 von 17 Geburtenabteilungen (94.1%) nahmen an der Umfrage teil: eine Universitätsklinik, elf öffentliche Kliniken, zwei Privatkliniken und zwei Geburtshäuser. Die Geburtenabteilungen hatten in 2016 zwischen 203 und 2.962 Geburten und die Sectioraten lagen bei 0% bis 56.9%. Insgesamt 25.0% (n=4) der Geburtenabteilungen führen einen Hebammenkreisssaal oder sind Geburtshäuser mit 46 bis 302 hebammengeleiteten Geburten und in n=1 (6.3%) Klinik ist dieser in Planung. Eine räumliche oder personelle Trennung zum herkömmlichen Kreisssaal, falls vorhanden, gab es in keiner Klinik. In n=3 Institutionen (18.8%) bieten Hebammen eine Poolbetreuung an, in der gebärende Frauen von einer Hebamme aus einem ihr bekannten Team betreut werden und in n=4 (25.0%) der Institutionen trifft es grösstenteils zu, dass gebärenden Frauen das betreuende Hebammenteam schon vor der Aufnahme zur Geburt kennen. In den anderen Geburtenabteilungen (n=12, 75.0%) war dies nur selten oder nie der Fall. Folgende Tätigkeiten werden von den Hebammen immer oder meistens eigenverantwortlich und selbständig durchgeführt: Anamnese bei der Aufnahme zur Geburt in 81.3% (n=13), klinisches Assessment bei Eintritt in 81.3% (n=13), Verabreichung von Alternativmedizin in 100% (n=16), Amniotomie in 87.5% (n=14), Dammschutz in 93.8% (n=15), Episiotomie in 43.8% (n=7), Dammnaht in 6.3% (n=1), Apgar-Score erheben in 100% (n=16) und Status des Neugeborenen in 56.3% (n=9) der Institutionen. RELEVANZ: Diese Studie bietet erstmals einen Überblick über die Berufssituation der Hebammen in einem Schweizer Kanton und damit eine gute Grundlage für die zukünftige Entwicklung von hebammengeleiteten Projekten. DISKUSSION: Hebammenkreisssäle und Betreuungsmodelle, welche die Kontinuität in der Betreuung durch die Hebammen fördern, sind im Kanton Zürich wenig verbreitet. Es werden grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Geburtenabteilungen in den Tätigkeiten, welche die Hebammen eigenverantwortlich und selbständig durchführen, beobachtet. Es gibt einen Bedarf für die Entwicklung von hebammengeleiteten Betreuungsmodellen, was sich positiv auf die Berufssituation und die Berufszufriedenheit der Hebammen auswirken könnte. ETHISCHE KRITERIEN: Die Studie wurde von der Ethikkommission Zürich als unbedenklich erklärt (Req-2017-00133). FINANZIERUNG: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation, Schweizde_CH
dc.language.isodede_CH
dc.publisherGerman Medical Science GMS Publishing Housede_CH
dc.publisherGerman Medical Science GMS Publishing Housede_CH
dc.relation.ispartofGerman medical sciencede_CH
dc.rightshttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_CH
dc.subject.ddc618: Geburtsmedizin und Hebammenarbeitde_CH
dc.titleBestandsaufnahme zur Berufssituation der Hebammen in einem Schweizer Kantonde_CH
dc.typeKonferenz: Posterde_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementGesundheitde_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Hebammen (IHB)de_CH
zhaw.publisher.placeDüsseldorfde_CH
dc.identifier.doi10.3205/18dghwi15de_CH
dc.identifier.doi10.21256/zhaw-3522de_CH
zhaw.conference.details4. Internationale Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi), Mainz, 16. Februar 2018de_CH
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.issueSuppl. 01-
zhaw.originated.zhawYesde_CH
zhaw.pages.end26de_CH
zhaw.pages.end26-
zhaw.pages.start25de_CH
zhaw.pages.start25-
zhaw.publication.statuspublishedVersionde_CH
zhaw.volume06de_CH
zhaw.publication.reviewPeer review (Publikation)de_CH
zhaw.title.proceedingsAbstractband 4. Internationale Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi)de_CH
zhaw.funding.zhawBerufszufriedenheit Hebammende_CH
Appears in Collections:Publikationen Gesundheit

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
Grylka-Bäschlin et al. Bestandsaufnahme zur Berufssituation der Hebammen_Poster.pdfPoster DGHWi-Fachtagung106.79 kBAdobe PDFThumbnail
View/Open


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.