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Publication type: Working paper – expertise – study
Title: Erholungsmonitoring Grün Stadt Zürich
Authors: Hochreutener, Adrian
Wyttenbach, Martin
Sauter, Daniel
et. al: No
DOI: 10.21256/zhaw-23216
Extent: 27
Issue Date: Dec-2020
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Wädenswil
Language: German
Subjects: Erholungsmonitoring; Stadtwald; Naherholung
Subject (DDC): 333.7: Land, natural recreational areas
Abstract: Naherholungsgebiete haben eine wichtige Bedeutung für viele Menschen. In den letzten Jahren, und auch während der aktuellen Covid-19 Pandemie, haben urbane Grünräume weiter an Gewicht gewonnen. Solide Zahlen zur Nutzung der Gebiete durch Besuchende sind nötig, damit Ressourcen des Unterhalts gezielt eingesetzt werden können, das Besuchserlebnis optimiert werden kann sowie allfällige negative Auswirkungen der Besuchenden auf die Natur vermindert werden können. Grün Stadt Zürich (GSZ) hat daher in einem Pilotprojekt ein Besuchermonitoring in der Region Hürstwald bei Zürich gestartet, um die Möglichkeiten und Grenzen eines solchen Monitorings zu untersuchen. In der ersten Phase sollte geprüft werden, in wie fern sich anonymisierte und aggregierte Mobilfunkdaten der Swisscom und Strava (App zur Aufzeichnung sportlicher Leistungen) konzeptuell mit Daten etablierter lokaler Zählstellen vergleichen lassen. In einer nächsten Projektphase soll dann beantwortet werden, unter welchen Umständen und wie die Mobilfunkdaten allenfalls Daten der automatische Zählstellen ersetzen könnten. Während dem September 2020 wurden die Erholungssuchenden im Hürstwald im Rahmen einer Vollerfassung mittels automatischen Zählstellen registriert. Parallel dazu wurden Mobilfunkdaten von Swisscom und Strava bezogen. Diese drei Datenquellen wurden einzeln aufbereitet und anschliessend statistisch miteinander verglichen. Die Resultate zeigen, dass sich die Ganglinie der täglichen Nutzung des gesamten Untersuchungsgebietes gemäss den Swisscom-Daten sehr gut mit der Ganglinie der automatischen Zählstellen vergleichen lässt. Die Grössenordnungen unterscheidet sich aber. Swisscom zählte ungefähr 60 % der durch die automatischen Zählgestellen erfassten Passagen. Statistisch konnte auch gezeigt werden, dass sich die wochenweise aggregierten Swisscom- und Strava-Daten relativ gut mit den Daten der automatischen Zählstellen vergleichen lassen. Die Auswertungen auf Tagesbasis zeigt hingegen einen weniger klaren Zusammenhang. Die geografische Verteilung der Swisscom-Daten stimmt in einigen Fällen nicht mit der durch die automatischen Zählgeräte detektierten Frequenzen überein. Für die nächste Projektphase werden daher Anpassungsvorschläge unterbreitet.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/23216
License (according to publishing contract): Licence according to publishing contract
Departement: Life Sciences and Facility Management
Organisational Unit: Institute of Natural Resource Sciences (IUNR)
Published as part of the ZHAW project: Erholungsmonitoring Grün Stadt Zürich
Appears in collections:Publikationen Life Sciences und Facility Management

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