Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-23133
Publication type: Bachelor thesis
Title: Bauen für Biodiversität : Erstellung eines nachhaltigen Konzeptes für die Gebäudehülle eines Einfamilienhauses in Zusammenarbeit mit der VBAU Architektur AG
Authors: Durrer, Brenda
Perritaz, Edmée
Advisors / Reviewers: Catalano, Chiara
Geiger, Pascal
DOI: 10.21256/zhaw-23133
Extent: 140
Issue Date: 2021
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Artenbasiertes Konzept; Animal Aided Design; Backsteine; Chartier Dalix; Biodiversität; Lebensräume; Lebensraumbasiertes Konzept; Fassade; Gebäudehülle; Nachhaltige Architektur; Tiere im Siedlungsraum; Stadtökologie; Ziegelsteine
Subject (DDC): 333: Economics of land and resources
728: Residental buildings
Abstract: In Städten und Siedlungsräumen gewinnt die Förderung der Biodiversität an Bedeutung, weil einerseits die Artenvielfalt durch die intensive Landwirtschaft schwindet. Andererseits bieten die Städte eine Bandbreite von Mikroklimata und Nischen für unterschiedliche Lebensräume und Arten, die mit einer gezielten Planung gefördert werden können. Es existieren vereinzelt bereits Pionierprojekte wie z.B. das Schulhaus Boulogne-Billancourt in Paris oder die Siedlung Fröschmatt in Bern, welche entweder Lebensräume oder Zieltierarten an Gebäudehüllen in die Gestaltung einbeziehen. Es stellt sich die Frage, ob sich mit einer Vorgehensweise, in der Lebensräume nachgebildet werden und gleichzeitig auf spezifische Bedürfnisse der Zieltierarten eingegangen wird, ein realisierbares Konzept einer Gebäudehülle zur Förderung der Biodiversität entwickeln lässt. Dafür fand eine Zusammenarbeit mit der VBAU Architektur AG statt. Diese möchten in einem ihrer Sanierungsprojekte die Gebäudehülle eines Einfamilienhauses so umstrukturieren, dass die Biodiversität gefördert und gleichzeitig ein Teil des Designs wird. Dazu wurde als erstes eine Standortanalyse durchgeführt, die unter anderem die Umgebung des Gebäudes nach Lebensräumen und den gesichteten Tierarten untersuchte, Barrieren der Wildtiere aufzeigte und die Schatten des Gebäudes simulierte. Anschliessend wurden in einem Ausschlussverfahren die Lebensräume «mesophiler Krautsaum», «trockenwarme Mauerflur» und «Waldmeister-Buchenwald» sowie die Zieltierarten Europäischer Igel, Grosses Mausohr, Gartenrotschwanz, Mehlschwalbe, Zauneidechse und Maskenbiene für die Förderung auf der Gebäudehülle ausgewählt. Im dritten und letzten Teil wurde ein Konzept zur Fassadengestaltung erstellt. In diesem Teil wurde mit Ziegelsteinen eine strukturierte begrünte Fassade gestaltet, die die ausgewählten Lebensräume nachahmt und zugleich die jeweiligen Bedürfnisse der Zieltierarten erfüllt. Die angewandte Methode erwies sich für die Konzeptentwicklung als vorteilhaft. Die Einbindung von Lebensräumen erleichterte die Pflanzenauswahl für die Fassadenbegrünung, während die Zielartenauswahl sich als vorteilhaft erwies bei der Strukturierung der Fassade sowie bei der Empfehlung für die Gartenanlage. Durch die Kombination dieser beiden Ansätze konnte ein breites und detailliertes Konzept für die Förderung der Artenvielfalt erstellt werden.
In cities and settlement areas, the promotion of biodiversity is gaining importance because, on the one hand, biodiversity is dwindling due to intensive agriculture. On the other hand, cities offer a variety of microclimates and niches for habitats and animals, which can be promoted with the right planning. There are already some pioneering projects, such as the Boulogne- Billancourt school building in Paris or the Fröschmatt housing estate in Bern, which specifically incorporate either habitats or target animal species into the design of building envelopes. The question now is whether a feasible concept for a building envelope to promote biodiversity can be developed using an approach that replicates habitats while addressing the specific needs of target species. For this purpose, a cooperation with VBAU Architektur AG took place. In one of their renovation projects, they would like to restructure the building envelope of a single-family house so that biodiversity is promoted and at the same time becomes part of the design. The first step was a site analysis which, among other things, focused on the surroundings of the building for habitats and the animal species that had been sighted, revealed wildlife barriers and simulated the shadows of the building. Subsequently, the habitats "mesophilic herbaceous margin", "warm dry wall" and "woodruff beech forest" and the target species European hedgehog, greater mouse-eared bat, redstart, house martin, sand lizard and masked bees were selected for promotion on the building envelope by means of an exclusion procedure. In the third and last part, a concept for the façade design was created. In this part, bricks were used to create a structured green façade that mimics the selected habitats while meeting the individual needs of the target species. The method used proved to be beneficial for concept development. Incorporating habitats facilitated plant selection for the façade greening, while target species selection proved beneficial in structuring the façade and giving recommendations for the garden layout. By combining these two approaches, a broad and detailed concept for promoting biodiversity could be create.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/23133
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: Life Sciences and Facility Management
Appears in collections:Bachelorarbeiten Umweltingenieurwesen

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