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Publication type: Working paper – expertise – study
Title: Der Digital Health Report 21/22 : die Zukunft des Schweizer Gesundheitswesens
Authors: Angerer, Alfred
Hollenstein, Eva
Russ, Christian
et. al: No
DOI: 10.21256/zhaw-2408
Extent: 96
Issue Date: Sep-2021
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subject (DDC): 004: Computer science
362: Health and social services
Abstract: Auch vier Jahre nach dem Erscheinen des ersten Digital Health Reports im Jahr 2017 bleibt die digitale Transformation des Gesundheitswesens relevanter denn je. Aus diesem Grund hat das Autorenteam den Report aktualisiert, um so der Dynamik des Marktes gerecht zu werden. Wie auch in der ersten Version schafft der aktuelle Report ein einheitliches Verständnis von Digital Health, beschreibt den aktuellen Stand der Digitalisierung aus der Managementperspektive und geht auf zukünftige Entwicklungen ein. Ziele des Reports Der Digital Health Report 21/22 hat sich ein vierfaches Ziel gesetzt: 1. Darstellung der Grösse und Relevanz des Marktes 2. Untersuchung der wichtigsten Ereignisse des Jahres 3. Aufzeigen von Good Practices 4. Ableitung von Trends und Prognosen 1. Marktüberblick Der internationale Markt für Digital Health wächst weiterhin rasant, und digitale Produkte, Technologien und Dienstleistungen im Gesundheitswesen bleiben ein beliebtes Investitionsobjekt. Allerdings ist die Frage, ob Digital Health das Kostenwachstum im Gesundheitswesen hemmen kann, weiterhin nur schwer zu quantifizieren. Obwohl die Digitalisierung im Schweizer Gesundheitswesen gut vorankommt, liegt der Digitalisierungsgrad aktuell nur im internationalen Mittelfeld. Zudem wurden die bisherigen Leistungslücken während der Pandemie deutlich aufgezeigt. 2. Ereignisse des Jahres Drei Ereignisse aus dem Jahr 2020/21 wurden analysiert: Zum einen wurde untersucht, inwieweit die Pandemie tatsächlich für einen Digitalisierungsschub gesorgt hat, wobei es allerdings für ein abschliessendes Urteil noch zu früh ist. In der Summe betrachtet, können jedoch zahlreiche neue Initiativen (bspw. in der Telemedizin) durchaus als positives Zeichen gedeutet werden, dass die Digitalisierung in der Tat einen beachtlichen Schritt vorangekommen ist. Zum anderen beleuchtet der Report erneut das elektronische Patientendossier EPD. Hier führten dezentrale Strukturen und das komplexe Zusammenspiel rechtlicher, organisatorischer und technischer Voraussetzungen abermals zu einem verzögerten Start. Dennoch hat das EPD in der Schweizer Bevölkerung wieder an Rückhalt gewonnen. Ob die Umsetzung mit dem neu geplanten Einführungstermin im Laufe des Jahres voranschreitet, bleibt weiterhin offen. Zu guter Letzt blickt der Report über den nationalen Tellerrand hinweg und untersucht Digitalisierungsinitiativen in Deutschland. Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz und der Einführung von «Apps auf Rezept» schlägt Deutschland einen neuen Weg in der Versorgung ein. Auch hier steht das finale Urteil noch an. Jedoch nimmt Deutschland in dieser Hinsicht zweifellos eine Vorreiterrolle im Bereich der digitalen Gesundheitsanwendungen ein. 3. Good Practices aus der Praxis Vier Start-ups wurden ausgewählt, um die Innovationsvielfalt von Schweizer Digital-Health-Start-ups zu präsentieren. Die ausgewählten Start-ups beschäftigen sich mit Themen rund um eMedikation, Internet of Things, Block Chain und Lieferantenoptimierung. Auch die etablierten Unternehmen treiben die Digitalisierung voran, wie die zwei Beiträge unserer Sponsoren zeigen. So zeigt Roche am Beispiel der Virtualisierung von Tumorboards auf, wie Digitalisierung die Personalisierung der Medizin unterstützen kann. Und schlussendlich analysiert Synpulse am Beispiel der Telemedizin in Spitälern, wie Digital Health die Arbeit von Leistungserbringern verändert. 4. Aktuelle Themen und Zukunftsperspektiven Durch eine Auswertung von Medienberichten konnten vier relevante Themen im Bereich Digital Health identifiziert werden. Diese sind EPD, Wearables, Telemedizin und eMedikation. Die erneute Befragung von Expertinnen und Experten des Netzwerks Gesundheitsökonomie Winterthur zu zentralen Trends zeigt auf, dass der vorsichtige Optimismus bezüglich des Beitrags von Digital Health zwar weiterhin vorhanden ist, die Unsicherheit bezüglich der tatsächlichen Auswirkungen von Digital Health aber noch bestehen bleibt.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/23117
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: School of Management and Law
Organisational Unit: Winterthur Institute of Health Economics (WIG)
Appears in collections:Gesundheitsökonomie

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