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Publikationstyp: Thesis: Bachelor
Titel: Neue Vermittlungsansätze zu den Interaktionen von Flora und Fauna in naturnahen Freiräumen
Autor/-in: Müller, Corina
Betreuer/-in / Gutachter/-in: Brack, Florian
Ineichen, Stefan
DOI: 10.21256/zhaw-22839
Umfang: 134
Erscheinungsdatum: 2020
Verlag / Hrsg. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Verlag / Hrsg. Institution: Winterthur
Sprache: Deutsch
Schlagwörter: ökologische Interaktionen; Biodiversitätsförderung; naturnahe Gärten; naturnahe Anlagen; Privatflächen im Siedlungsraum; Lebensraumstrukturen; Flora; Fauna
Fachgebiet (DDC): 333.7: Landflächen, Naturerholungsgebiete
580: Pflanzen (Botanik)
590: Tiere (Zoologie)
Zusammenfassung: Biodiversitätsförderung bei Privatpersonen fängt mit der Aufklärung und Vermittlung von Wissen an. Die Regale in Buchhandlungen und Bibliotheken, sowie das Internet stecken voller Informationen zu naturnahem Gärtnern und Artenporträts von einheimischer Flora und Fauna. Doch trotz der grossen Auswahl an Medien zu dieser Thematik, sehen viele Freiräume eintönig und steril aus. Sie bieten kaum Lebensräume für die wertvolle Artenvielfalt. Um diese artenarmen Flächen in biodiverse Hotspots umzuwandeln, stellt die folgende Arbeit neue Ansätze vor. Sie schildert die Interaktionen von Flora und Fauna in diversen Lebensraumstrukturen. Zu Beginn wird das Vorgehen der Arbeit mittels Literaturrecherche erläutert. Weiter fliessen die Themen Biodiversität, private Freiflächen, Lebensräume und ökologische Interaktionen als theoretische Basis ein. Existierende Instrumente werden mit ihren Vor- und Nachteilen präsentiert und zeigen die Entwicklungspotenziale für das neue Produkt. Das Ziel dieser Arbeit ist es eine möglichst breite Zielgruppe von Jung bis Alt anzusprechen und diese für eine naturnahe Freiraumgestaltung zu motivieren. Dafür wird den Lesenden die Wichtigkeit der Lebensräume für Pflanzen und Tiere in unterhaltsamer Sprache und erstaunlichen Grafiken nähergebracht. Wie der Inhalt später tatsächlich als Mittel zur Biodiversitätsförderung eingesetzt werden kann, erscheint im Kommunikationskonzept. Diverse digitale und analoge Formen und Verbreitungsmethoden werden als Ideen offenbart. Abschliessend erscheinen die Erkenntnisse dieser Arbeit. Es erwies sich als herausfordernd, Texte für Laien interessant, leicht verständlich und zugleich fachlich zu verfassen. Um eine bunte Mischung der Arten und deren Interaktionsformen zu erhalten, war eine sorgfältige Auswahl notwendig. Für die kurz und knapp verfassten Interaktionsgeschichten war fundierte Recherchearbeit und viel Kreativität gefragt. Die Realisierung der neuen Ansätze ist in einer zweiten Projektphase noch weiter auszuarbeiten. Die Sympathie für die Tier- und Pflanzenwelt erhöht die Chance, dass sich mehr Menschen mit einem naturnahen Garten oder der Förderung von biodiversen Grünflächen beschäftigen. Diese Arbeit setzt genau da an und versucht dem Betrachter die kleinen Wunder im heimischen Garten und deren komplexe Zusammenhänge näher zu bringen. Promoting biodiversity among private individuals begins with education and the transfer of knowledge. The shelves in bookstores and libraries, as well as the internet, are full of information on nature-oriented gardening and portraits of native flora and fauna. But despite the large selection of media on this subject, many open spaces look monot-onous and sterile. They offer little habitats for the species diversity. In order to transform these species-poor areas into biodiverse hotspots, the following work presents new approaches. It describes the interaction of flora and fauna in various habitat structures. At the beginning, the procedure of the work is explained by means of a literature research. Next, the topics biodi-versity, private open spaces, habitats and ecological interactions are included as a theoretical basis. Existing in-struments are presented with their advantages and disadvantages and show the development potential for the new product. The aim of this work is to address a broad target group from young to old and to motivate them to design open spaces close to nature. For this purpose, the importance of habitats for plants and animals is explained to the readers in an entertaining language and amazing graphics. How the result can be used later is shown in the com-munication concept Various digital and analogue forms and dissemination methods are revealed as ideas. Finally, the findings of this work are published. It proved to be a challenge to write texts that are interesting for laypersons, easy to understand and at the same time professional. In order to obtain a colourful mixture of species and their forms of interaction, a careful selection was necessary. For the short and concise interaction stories, well-founded research work and a lot of creativity was required. The realization of the new approaches will be further elaborated in a second project phase. The sympathy for the animal and plant world increases the chance that more people will be interested in a near-natural garden or the promotion of biodiverse green spaces. This work starts exactly there and tries to bring the small wonders of the home garden and their complex interrelationships closer to the viewer.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/22839
Lizenz (gemäss Verlagsvertrag): CC BY 4.0: Namensnennung 4.0 International
Departement: Life Sciences und Facility Management
Enthalten in den Sammlungen:Bachelorarbeiten Umweltingenieurwesen

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