Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-22821
Publication type: Article in scientific journal
Type of review: Peer review (publication)
Title: Datenschutz in der Schweiz : eine quantitative Analyse der gesellschaftlichen Bedenken und Erwartungen an den Staat
Authors: Guirguis, Katharina
Pleger, Lyn E.
Dietrich, Simone
Mertes, Alexander
Brüesch, Caroline
et. al: No
DOI: 10.5334/ssas.153
10.21256/zhaw-22821
Published in: Swiss Yearbook of Administrative Sciences
Volume(Issue): 12
Issue: 1
Page(s): 16
Pages to: 30
Issue Date: 2021
Publisher / Ed. Institution: Ubiquity Press
ISSN: 2632-9255
Language: German
Subjects: Datenschutz; Datenschutzgesetz; Onlinebefragung; Schweiz
Subject (DDC): 005: Computer programming, programs and data
343: Property, finance, tax and commercial law (CH)
Abstract: Datenschutz gewährt Bürgerinnen und Bürgern Schutz vor missbräuchlicher Verwendung ihrer persönlichen Daten. Insbesondere technologische Entwicklungen und die damit einhergehende Automatisierung von Datenerfassung und -verarbeitung erfordern die Überarbeitung bestehender Datenschutzgesetze. Vor dem Hintergrund der Revision des Datenschutzgesetzes in der Schweiz betrachtet der vorliegende Artikel den Datenschutz auf verschiedenen Ebenen. Auf staatlicher Ebene geht es primär um die Gesetzgebung, die den Schutz der Daten von Bürgerinnen und Bürgern gewährleisten soll. Darüber, was für Schweizer Bürgerinnen und Bürger im Kontext von Datenschutz wichtig ist, liegt jedoch wenig Evidenz vor. Mithilfe einer Online-Befragung von 500 Personen in der deutschsprachigen Schweiz untersucht der Artikel deshalb, was Datenschutz auf der Individualebene bedeutet und welche Aspekte den Befragten Bedenken bereiten. Die Resultate zeigen, dass die befragten Personen der Gewährleistung ihrer Privatsphäre hohen Wert beimessen. Ausserdem haben sie Bedenken im Hinblick auf einen möglichen Missbrauch ihrer Daten. Gleichzeitig sind sie nicht unzureichend vertraut mit der datenschutzrechtlichen Gesetzeslage. Diese Resultate zeigen auf, welche Bedeutung einer angemessenen Kommunikation und medialen Berichterstattung bei der Einführung des neuen Datenschutzgesetzes in der Schweiz zukommt. Für den Staat und staatliche Organisationen impliziert dies, dass neben der Anpassung des Datenschutzgesetzes auch Anstrengungen unternommen werden sollten, die Bevölkerung hinsichtlich dieser Gesetzesänderung und der Verwendung von Daten zielgerichteter und transparenter zu informieren. Auf diese Weise kann der Staat dazu beitragen, dass sich Bürgerinnen und Bürger aufgrund besserer Kenntnisse vorsichtiger im Umgang und der Bereitstellung persönlicher Daten verhalten und damit ihre persönlichen Daten besser schützen können.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/22821
Fulltext version: Published version
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: School of Management and Law
Organisational Unit: Institute of Public Management (IVM)
Appears in collections:Publikationen School of Management and Law

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