Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-21618
Publication type: Bachelor thesis
Title: Schweizer Millennials und Banking : Bedürfnisse und Anforderungen der jungen Generation an ihre Banken
Authors: Kizilpinar, Ezgi
Advisors / Reviewers: Sigg, Anita
DOI: 10.21256/zhaw-21618
Extent: 83
Issue Date: 2020
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subject (DDC): 305: Groups (age, origine, gender, income)
332.1: Banks
Abstract: Schweizer Banken befinden sich aufgrund des Markteintritts neuer Akteure in Form von sogenannten Fintechs und Neobanken seit geraumer Zeit in einem noch kompetitiveren Umfeld. Um sich als Bank in einem solchen Umfeld differenzieren und positionieren zu können, wird es für Banken unumgänglich, definierte Kundengruppen gezielt zu adressieren. Eine wichtige Zielgruppe für Banken ist die Generation der Millennials, die zwischen 1986 und 2000 geboren ist. Diese Generation gewinnt für Banken zunehmend an Relevanz, zumal sie in naher Zukunft einen grossen Anteil des globalen Reichtums kontrollieren wird. Infolgedessen sind Banken gezwungen die Verhaltensweisen und Anforderungen der Millennials zu verstehen, um darauf aufbauend ein Verständnis für das Entscheidungsverhalten dieser wichtigen Kundschaft entwickeln zu können. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Bedürfnisse und Anforderungen Schweizer Millennials an ihre Banken stellen, um daraus Handlungsempfehlungen für Banken abzuleiten. Im theoretischen Teil der Arbeit werden basierend auf einer Literaturrecherche, die Grundhaltungen der Millennials ermittelt. Anschliessend wurden im Rahmen der qualitativen Inhaltsanalyse zehn Interviews durchgeführt und mit Hilfe einer zusammenfassenden Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Schweizer Millennials grundsätzlich mit ihrer bestehenden Bank zufrieden sind. Bei der Wahl einer Bank lassen sie sich stark von ihrer Familie und von Bekanntenbeeinflussen. Doch entscheiden sie sich für eine, bleiben sie dieser treu. Die junge Generation, die bereits zwei Finanzkrisen und die flächendeckende Verbreitung des Internets miterlebt hat, wünscht die Vermittlung von Sicherheit, Vertrauen und Transparenzdurch ihre Banken. Anders als ihre Vorgängergenerationen betrachten die Millennials ihre Banken als Supportstelle, die sie jederzeit und bequem erreichen möchten. Die kontinuierliche Verbesserung von digitalen Angeboten ist für diese Generation ein Muss. Obwohl ihnen der Name Internetgeneration gegeben wurde, bevorzugen Millennials bei langfristigeren Themen jedoch den persönlichen Kontakt. Individualität wird ebenfalls grossgeschrieben. Sie möchten spüren und sehen, dass eine Bank auf ihre spezifischen Bedürfnisse eingeht. Aus der Grundlage dieser Arbeit geht hervor, dass Schweizer Millennials durch ihre technische Affinität informierter und anspruchsvoller als ihre Vorgänger sind. Aus diesem Grund wird Banken empfohlen, eine auf ihre Bedürfnisse angepasste Produkt-, Marketing- und Kommunikationsstrategie zu entwickeln. Sie müssen das langjährige Vertrauen in Kundenbeziehungen für sich nutzen und den Kunden herausragende Kundenerlebnisse bieten. Das soziale Netzwerk von Kunden muss früh eingebunden werden. Einerseits ist es notwendig, über alle Kanäle schnell, bequem und einfach erreichbar zu sein. Andererseits müssen Produkte entwickelt werden, die sich an den individuellen Kundenbedürfnissen orientieren. Zudem gilt es, die digitalen Angebote kontinuierlich zu verbessern und zu erweitern.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/21618
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: School of Management and Law
Appears in collections:BSc Betriebsökonomie

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
Bachelorarbeit_Ezgi_Kizilpinar.pdf683.77 kBAdobe PDFThumbnail
View/Open


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.