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dc.contributor.editorBusinger, Susanne-
dc.contributor.editorBiebricher, Martin-
dc.date.accessioned2021-01-07T14:11:07Z-
dc.date.available2021-01-07T14:11:07Z-
dc.date.issued2020-
dc.identifier.isbn978-3-0340-1590-5de_CH
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/21200-
dc.description.abstractDer beschleunigte soziale Wandel prägt nicht nur die öffentliche Aufmerksamkeit, sondern auch die Disziplinen, die sich theoretisch und praktisch mit seinen Folgen auseinandersetzen. Soziale Arbeit und Sozialpädagogik haben sich in den letzten hundert Jahren stark verändert. Die vorliegende Publikation vereint Beiträge von Autorinnen und Autoren aus der Schweiz und aus Deutschland, die verdeutlichen, welchem historischen Wandel Vorstellungen von Familie, Kindheit oder Erziehung unterworfen waren und wie diese Vorstellungen auf die Professionen zurückwirkten. Im 19. Jahrhundert, als im Zuge der Industrialisierung die soziale Frage von Öffentlichkeit und Staat aufgegriffen wurde, zielten Armengesetzgebungen und fürsorge­rische Massnahmen noch auf die Disziplinierung von «liederlichen Personen» – so wurden Menschen ohne Arbeit und Perspektive oft genannt. Behörden massen Familien an bürgerlichen Sittlichkeitsvorstellungen. Kinder und Jugendliche, deren Eltern von Armut betroffen waren oder dem propagierten Familienideal nicht entsprachen, wurden in Heimen und Anstalten platziert. Der Alltag in den Heimen war von harter Arbeit, Körper­strafen und einer rigiden Disziplinierung geprägt. Die pädagogischen Ideen der Aufklärung waren weit in den Hintergrund gerückt. Erst in den 1920er-Jahren professionalisierte sich die Fürsorge durch das Wirken bürgerlicher Pionierinnen allmählich. Die gesellschaftlichen Reformbewegungen der 1960er-Jahre, besonders die Frauen- und die Jugend­bewegung, führten zu einem weiteren Theorie- und Methodenschub und zu tief greifenden Veränderungen in der Praxis.de_CH
dc.format.extent277de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.publisherChronosde_CH
dc.rightsLicence according to publishing contractde_CH
dc.subjectFürsorgede_CH
dc.subjectSozialer Wandelde_CH
dc.subjectSozialpädagogikde_CH
dc.subjectSoziale Arbeitde_CH
dc.subject.ddc361: Sozialarbeit und Sozialhilfede_CH
dc.titleVon der paternalistischen Fürsorge zu Partizipation und Agency : der gesellschaftliche Wandel im Spiegel der Sozialen Arbeit und der Sozialpädagogikde_CH
dc.typeBuchde_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementSoziale Arbeitde_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Kindheit, Jugend und Familie (IKJF)de_CH
zhaw.publisher.placeZürichde_CH
zhaw.edition1. Auflagede_CH
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.originated.zhawYesde_CH
zhaw.publication.statuspublishedVersionde_CH
zhaw.publication.reviewEditorial reviewde_CH
zhaw.author.additionalNode_CH
zhaw.display.portraitYesde_CH
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