Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-21066
Publication type: Bachelor thesis
Title: Psychosoziale Auswirkungen von Fibromyalgie : dominierende Schmerzen am ganzen Körper verstehen
Authors: Miglar, Sara
Gsell, Ariane
Advisors / Reviewers: Siegwart, Hanna
DOI: 10.21256/zhaw-21066
Extent: 164
Issue Date: 2020
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Fibromyalgia; Psychosocial experience; In-/outpatient; Nursing intervention
Subject (DDC): 616.7: Diseases of musculoskeletal system and orthopaedics
Abstract: Hintergrund: In der Schweizer Bevölkerung sind 40'000 bis 400'000 Personen in unterschiedlicher Ausprägung von Fibromyalgie betroffen. Neben den chronischen Schmerzen und zahlreichen körperlichen/psychischen Begleitsymptomen ist ihre Lebensqualität durch massive psychosoziale Auswirkungen beeinträchtigt. Ziel: Das Ziel besteht darin, die psychosozialen Auswirkungen von Fibromyalgie aus Sicht der erwachsenen Patientinnen aufzuzeigen. Dabei sollen sowohl das stationäre als auch das ambulante Setting miteinbezogen werden. Methode: In den pflegerelevanten Datenbanken wurde eine Literaturrecherche durchgeführt. Anhand von Keywords, Limitationen sowie Ein- und Ausschlusskriterien wurden sieben geeignete qualitative und eine quantitative Studie gefunden. Diese wurden zusammengefasst, gewürdigt und anhand weiterer Literatur diskutiert. Ergebnisse: Anhand dem Person-Environment-Occupation Modell wurden verschiedene zentrale psychosoziale Auswirkungen von Fibromyalgie herauskristallisiert und kategorisiert. Dazu zählt man die Frustration, den Sinnverlust, den Identitätsverlust, den Rollenverlust, die Reduktion des Selbstwertgefühls, die mangelnde Akzeptanz der Krankheit, die Suche nach Copingstrategien, die Stigmatisierung von Seiten des Umfeldes und durch das Gesundheitssystem, den nicht planbaren Alltag, Beziehungsverluste, die soziale Isolation, die beeinflusste Berufstätigkeit und die beeinträchtigten Alltagsaktivitäten. Schlussfolgerung: Um Betroffene in ihrem psychosozialen Alltag unterstützen zu können, ist eine ganzheitliche und professionelle Pflege zentral. Die kommunikative Kompetenz, ein familienzentrierter Ansatz sowie multidisziplinäre Zusammenarbeit sind unumgänglich.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/21066
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: Health Professions
Appears in collections:Abschlussarbeiten Pflege

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