Publication type: Article in scientific journal
Type of review: Peer review (publication)
Title: Impact? Outcome? Output? : ein Beitrag zur Entwirrung der Wirkungskonfusion
Authors: Müller, Urs
Wilhelm, Sandra
et. al: No
DOI: 10.3188/szf.2020.0330
Published in: Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen
Volume(Issue): 171
Issue: 6
Pages: 330
Pages to: 337
Issue Date: Dec-2020
Publisher / Ed. Institution: Schweizerischer Forstverein
ISSN: 0036-7818
2235-1469
Language: German
Subjects: Wirkung; Umweltkommunikation; Impact; Wirkungsevaluation
Subject (DDC): 658.404: Project management
Abstract: Die Frage nach der Wirkung von Projekten ist allgegenwärtig, Wirkungsevaluationen boomen. Meist beschränken sich die Evaluationen jedoch auf vergleichsweise einfach quantifizierbare Leistungen wie die Anzahl von Besuchenden, Nutzerkennzahlen eines Angebots oder die «Markenbekanntheit» von Kampagnenslogans. Eigentliche Wirkungsevaluationen im Sinne der Erhebung erreichter Veränderungen sind ausserhalb von Forschungsprojekten selten. Grund dafür sind hauptsächlich Konfusionen rund um die Terminologien und Bedenken gegenüber dem Nutzen der Wirkungsevaluationen. Im Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern von Förderinstitutionen und Akteuren der Projektpraxis haben wir ausgehend vom etablierten Input-Output-Outcome-Impact-Wirkungsmodell einen pragmatischen Ansatz entwickelt, der die Wirkungskonfusion entwirrt und Wirkungsevaluationen konstruktiv gestalten lässt. Der Ansatz ist seit 2017 in 10 Workshops der Stiftung Mercator Schweiz mit insgesamt 64 Projektbeteiligten und in diversen weiteren Coachings, Workshops und Weiterbildungen getestet und evaluiert worden. Kerngedanke des Ansatzes ist, dass bei der Verwendung von Wirkungsmodellen ein «Turnaround» von der Wirkungsevaluation hin zur Wirkungsorientierung vollzogen werden muss. Um dies leisten zu können, wurden die Begriffe dahingehend geschärft, dass Outcomes konsequent die direkten Wirkungen eines Projekts bezeichnen, während Impacts die indirekten, ausserhalb des Einflussbereichs eines Projekts stehenden Wirkungen umfassen. Wirkungsevaluationen können in der Folge pragmatisch, aussagekräftig und formativ durchgeführt werden. Denn für den Nachweis der direkten Wirkung eines Projekts kann primär auf den Grad der Erreichung der Outcome-Zielsetzungen fokussiert werden. Aufgrund unserer Erfahrungen sind wir überzeugt, dass die entwickelte Interpretation des Wirkungsmodells eine wirkungsorientierte Haltung fördert und dadurch einen Mehrwert sowohl für Projektleitende wie auch für die Förderinstitutionen darstellt.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/20889
Fulltext version: Published version
License (according to publishing contract): Licence according to publishing contract
Departement: Life Sciences and Facility Management
Organisational Unit: Institute of Natural Resource Sciences (IUNR)
Published as part of the ZHAW project: Wirkungssteigerung Umweltbildung
Appears in collections:Publikationen Life Sciences und Facility Management

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