Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-20757
Publication type: Bachelor thesis
Title: Church-Life Balance : eine quantitative Befragung zu Arbeitsbelastungen von Predigerinnen und Predigern
Authors: Eggler, Nadja
Advisors / Reviewers: Fasel, Nicole
DOI: 10.21256/zhaw-20757
Extent: 101
Issue Date: 2020
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Arbeitsbelastung; Negative Beanspruchung; Predigerin; Prediger; Pastorin; Pastor; Bewältigungsstrategien; Work-Life-Balance
Subject (DDC): 158: Applied psychology
Abstract: Einleitung: Arbeitsbelastung können negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Um diesen Auswirkungen präventiv begegnen zu können ist es wichtig, zu wissen, welche Belastungen tatsächlich eine negative Beanspruchung mit sich ziehen. Fragestellungen: Es stellt sich die Frage: Welche Belastungen stellen auch eine negative Beanspruchung für die Predigerinnen und Prediger dar? Und: wie gehen diese mit dieser negativen Beanspruchung um? Methoden: Zur Beantwortung dieser Fragen wurde eine quantitative Befragung unter 103 Predigerinnen und Prediger der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Österreich und der deutschen Schweiz durchgeführt. Ergebnisse: Die Befragung zeigt, dass nicht alle Belastungen, die in der Literatur aufgeführt werden, auch wirklich im Alltag der Predigerinnen und Prediger vorkommen. Von den untersuchten, relevanten Belastungen scheinen für die Befragten eine unausgewogene Work-Life-Balance, das Gefühl, dass man gerne mehr erreichen würde als man tatsächlich erreicht, Wahlprozesse in der Gemeinde sowie die Arbeit abends und am Wochenende die negativsten Beanspruchungen darzustellen. Die Predigerinnen und Prediger im Alter von 31-45 Jahren zeigen am häufigsten eine negative Beanspruchung. Es zeigt sich, dass schweizerische Befragte weniger negativ beansprucht sind wie deutsche Befragte und diese wiederum weniger wie österreichische Befragte. Die wichtigsten Bewältigungsstrategien sind für die Befragten Gespräche mit anderen, das Gebet und Bibellesen, eine positive Grundhaltung sowie körperliche Aktivität. Schlussfolgerungen: Die obenstehenden Ergebnisse legen nahe, dass es massgeschneiderte Präventionsmassnahmen für die besonders negativ beanspruchten Gruppen geben sollte. Um dies genauer und aussagekräftiger zu belegen, braucht es weitere Forschung auf diesem Gebiet.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/20757
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: Health Professions
Appears in collections:Bachelorarbeiten Gesundheitsförderung und Prävention

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