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Publication type: Bachelor thesis
Title: Praxislabor : Biodiversitätsförderung in Gemeinden
Authors : Stebler, Livia
Advisors / Reviewers : Müller Wahl, Priska
Harlinghausen, Daniela
DOI : 10.21256/zhaw-19848
Extent : 113
Issue Date: 2020
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language : German
Subjects : Biodiversität im Siedlungsraum; Aktueller Stand Biodiversität; Biodiversitätsförderung; Praxislabor; Gemeinden; Umweltbildung; Vermittlungskonzept; Vermittlung; Motivationsgründe; Hinderungsgründe
Subject (DDC) : 333.7: Land, recreational areas and energy
570: Biology
Abstract: Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die aktuellen Herausforderungen der Biodiversitätsförderung aufzudecken, und eine Möglichkeit der Biodiversitätsförderung, am Beispiel eines Praxislabors, aufzuzeigen. Etwa ein Drittel der Arten in der Schweiz ist bedroht, und die Biodiversität befindet sich in einem unbefriedigenden Zustand (Gattlen, Klaus & Litsios, 2017). Durch Expertengespräche und Literaturrecherchen hat ermittelt werden können, dass die Förderung der Biodiversität in den Gemeinden vor allem durch Schlüsselpersonen, welche naturverbunden sind, vorangetrieben wird. Ein häufiger Grund, warum die Biodiversitätsförderung nicht gepflegt wird, sind unreflektierte Gewohnheiten. Man pflegt die Grünflächen so, wie man es immer gemacht hat. Es hat sich aber gezeigt, dass Biodiversitätsförderflächen die Aufenthaltsqualität steigern und in Form von Gärten zu einer besseren Vermietbarkeit der dazugehörigen Wohneinheiten führen können. Durch den, in dieser Arbeit erstellten, Kriterienkatalog für Praxislabore konnten Kriterien für die Vermittlung von Biodiversität auf öffentlichen Flächen definiert werden. Diese betreffen die 5 übergeordneten Themen: Biodiversitätsförderung, Frequentierung, Wahrnehmung, Begehbarkeit und Vermittlungsmöglichkeiten. Durch eine Begehung von neun ausgewählten Flächen, in den Gemeinden Aarau, Baden und Wädenswil, konnten optimal geeignete Flächen ermittelt werden. Mit 58 von 66 möglichen Punkten ist der Campus Grüntal in Wädenswil am besten bewertet worden. Die gute Bewertung ist durch die hohe Strukturvielfalt entstanden, welche durch das Mitwirken von vielen Fachpersonen der ZHAW entstanden ist. Der Friedhof Liebenfels in Baden liegt mit 52 Punkten auf dem zweiten Platz. Er ist am Rande des Siedlungsraums gelegen, grenzt direkt an einen Wald, ist mit seinen alten Grabstrukturen sehr naturnah gepflegt und zeigt ebenfalls eine hohe Vielfalt an Strukturen. Von den übrigen untersuchten Flächen (Friedhof Rosengarten in Aarau, Kantonsspital Aarau, Zurlindenspitz in Aarau, Schule Meierhof und Ruine Stein in Baden, Friedhof Eichweid und grüne Umgebung des Hallenbads Untermosen in Wädenswil) haben, mit Ausnahme des Hallenbadareals, alle mit mehr als den minimal erforderlichen 33 Punkten bewertet werden können. Die Flächen könnten somit ebenfalls als potentielles Praxislabor dienen.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/19848
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Departement: Life Sciences and Facility Management
Appears in Collections:Bachelorarbeiten Umweltingenieurwesen

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