Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-2066
Title: Anorexia nervosa – das Familienleben steht Kopf : bedürfnisorientierte Unterstützung von Eltern betroffener Adoleszenten durch Pflegefachpersonen
Authors : Amati, Simona
Lehmann, Natalie
Advisors / Reviewers : Preusse-Bleuler, Barbara
Extent : 102
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2017
License (according to publishing contract) : Not specified
Language : German
Subjects : Anorexia nervosa; Adoleszente; Erleben und Bedürfnisse der Eltern; Interventionen; Stationärer Aufenthalt
Subject (DDC) : 610.73: Nursing
616.8: Neurology, diseases of nervous system
Abstract: Hintergrund: Anorexia nervosa ist eine Essstörung, welche oft in der Adoleszenz auftritt und mit einer exzessiven, gedanklichen Beschäftigung mit der Nahrung einhergeht. Aufgrund des jungen Alters der Patientinnen und Patienten sind oftmals deren Eltern involviert. Ziel: Das Ziel ist es, zu erfassen, wie Eltern von Adoleszenten mit Anorexia nervosa die Krankheit erleben. Daraus sollen bedürfnisorientierte Interventionen hergeleitet werden, welche für Pflegefachpersonen im Umgang mit den Eltern unterstützend wirken sollen. Methode: Die Literaturarbeit basiert auf einer Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken anhand formulierter Keywords. Die gefundenen Studien wurden zusammengefasst, kritisch gewürdigt und in Ergebniskategorien gebündelt. Ergebnisse: Die Erlebnisse der Eltern lassen sich in sieben Themen zusammenfassen: „Das Familienleben steht Kopf“, „Stigmatisierung“, „Alleine gelassen fühlen“, „Schuldgefühle und Machtlosigkeit“, „Wissenslücken“, „Zukunftsängste“ und „Positive Aspekte“. Weiter werden vier Bedürfnisse wiederholt genannt: „Information“, „Einbezug in die Therapie“, „Austauschmöglichkeiten“ sowie „Familientherapie“. In den Interventionsstudien wurde ein positiver Effekt der Psychoedukation für Angehörige, der Wirkung von Selbsthilfegruppen sowie eines aktiven Therapieeinbezugs festgestellt. Schlussfolgerung: Für Pflegefachpersonen ist es wichtig, den Bedürfnissen betroffener Eltern zu begegnen, um so eine Basis für eine wirkungsvolle Interventionsumsetzung zu schaffen. Dazu sollte sich die Pflegefachperson ihrer Haltung und Rolle bewusst sein.
Departement: Gesundheit
Publication type: Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-2066
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1924
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