Publikationstyp: Konferenz: Sonstiges
Art der Begutachtung: Peer review (Abstract)
Titel: Die kleine Schwester vom Neglekt : evidenzbasiertes Vorgehen bei räumlichen Störungen bei Erwachsenen in der Neurologie
Autor/-in: Imhof, Kathrin
Weise, Andrea
et. al: No
Angaben zur Konferenz: Ergotherapie-Kongress «ergo5.0 - Stars of Daily Living», Locarno, 6. – 7. September 2019
Erscheinungsdatum: Sep-2019
Sprache: Deutsch
Schlagwörter: Räumliche Wahrnehmungsstörung; Ergotherapie
Fachgebiet (DDC): 615.8515: Ergotherapie
616.8: Neurologie und Krankheiten des Nervensystems
Zusammenfassung: Alltägliche Handlungen wie sich Ankleiden, Fortbewegen, Schreiben, das Ablesen einer analogen Uhr und das Eingiessen von Getränken können aufgrund von räumlichen Störungen plötzlich Schwierigkeiten bereiten (Bowen et al., 2008, Kerkhoff et al, 2007, Schuett & Zihk, 2012). Da Betroffene diese Einschränkungen teilweise nicht wahrnehmen, entstehen Missverständnisse mit dem behandelnden Team, was die therapeutische Beziehung auf die Probe stellt (Kerkhoff & Kolster, 2009). Bisher behandeln Ergotherapeutinnen und -therapeuten dieses Störungsbild selten strukturiert. Ziel: Im Rahmen einer Abschlussarbeit für den MAS in Ergotherapie war das Ziel, ein standardisiertes evidenzbasiertes ergotherapeutisches Vorgehen zur Befundung und Behandlung von Erwachsenen mit räumlichen Störungen sowie ein dazugehöriges skills-orientiertes Fortbildungskonzept zu entwickeln. Methode: Das ergotherapeutische Vorgehen wurde basierend auf einer strukturierten Literatursuche zur Befundung und Behandlung von Erwachsenen mit räumlichen Störungen und einer Expertinnen- und Expertenrunde erarbeitet. Das Fortbildungskonzept beruht auf aktueller Fachliteratur zur Wissensvermittlung im Bereich Erwachsenenbildung. Ein Teil der Fortbildung wurde am Arbeitsplatz der Autorin erprobt. Ergebnisse: Das Endprodukt dieser Arbeit ist ein standardisierter evidenzbasierter ergotherapeutischer Prozess zur Befundung und Behandlung von Erwachsenen mit räumlichen Störungen USEEP-RS) sowie ein dazugehöriges zweitätiges skills-orientiertes Fortbildungskonzept. Schlussfolgerung: Das erarbeitete SEEP-RS wird aktuell mit Patientinnen und Patienten erprobt und gegebenenfalls angepasst. Durch die Fortbildung, die im Herbst 2019 an der ZHAW geplant ist, wird das Wissen ergotherapeutischen Fachpersonen zur Verfügung gestellt und die evidenzbasierte Praxis gefördert. Reflexion: Durch die Zusammenarbeit mit einem Auftraggeber (ZHAW) ab einem frühen Stadium ist im Rahmen dieser Abschlussarbeit ein direkt nutzbares Endprodukt für Viele entstanden.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/19061
Volltext Version: Publizierte Version
Lizenz (gemäss Verlagsvertrag): Lizenz gemäss Verlagsvertrag
Departement: Gesundheit
Organisationseinheit: Institut für Ergotherapie (IER)
Enthalten in den Sammlungen:Publikationen Gesundheit

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