Title: Hebammennetzwerke : eine Chance für psychosozial benachteiligte Familien
Authors : Grylka, Susanne
Iglesias, Carolina
Iseli, Katharina
Pehlke-Milde, Jessica
et. al : No
Conference details: Herbstmeeting Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit, «Too much, too soon – too late, too little» - Wann greifen wir ein?, Winterthur, 21. November 2019
Issue Date: 21-Nov-2019
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Type of review: Peer review (abstract)
Language : German
Subject (DDC) : 618: Gynecology, obstetrics and midwifery
Abstract: HINTERGRUND: Hebammennetzwerke übernehmen eine wichtige Rolle in der Vermittlung von Hebammen an Familien, welche die Wochenbettbetreuung nicht selbst organisieren können oder wollen. Freipraktizierende Hebammen bekommen anlässlich der Hausbesuche einen frühen und tiefen Einblick in das familiäre Umfeld und können die Familien falls notwendig an weiterführende Unterstützungsangebote verweisen. ZIEL: Vorstellen von zwei unterschiedlichen Hebammennetzwerken sowie der durchgeführten und geplanten Evaluationen. METHODE: Die Evaluationen von Familystart Zürich und der Vermittlungshotline der Thurgauer Hebammen wurden in verschiedene Module mit unterschiedlichen Zielen, methodischen Ansätzen und Stakeholdern unterteilt. Quantitative und qualitative Methoden wurden angewendet. ERGEBNISSE: Nutzerinnen von Familystart Zürich waren signifikant häufiger ausländische Staatsangehörige (68.4% versus 41.3%, p<0.001) und kamen häufiger aus Süd- und Osteuropa, Afrika und Asien als Frauen, die selbst eine Hebamme suchten. Ergebnisse des Tätigkeitsberichts der Thurgauer Hebammen bestätigen den hohen Anteil ausländischer Staatsangehöriger. Familystart-Nutzerinnen hatten zudem signifikant häufiger keine Berufsausbildung (25.7% versus 9.3%, p<0.001) und häufiger einen Kaiserschnitt (42.4% versus 34.2%, p<0.001) als Frauen, welche die Hebammenbetreuung selbst organisierten. Die Nutzerinnen empfanden die Unterstützung des Netzwerkes bei der Suche nach einer Wochenbettbetreuung als grosse Entlastung. DISKUSSION: Hebammennetzwerke ermöglichen einen niederschwelligen Zugang zu psychosozial benachteiligten Familien. Dieser sehr frühe Zugang birgt Potential, das zukünftig noch besser genutzt werden sollte.
Departement: Health Professions
Organisational Unit: Institute of Midwifery (IHB)
Publication type: Conference other
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/19047
Published as part of the ZHAW project : Evaluation Familystart Zürich
Evaluation Vermittlungshotline der Thurgauer Hebammen
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