Publikationstyp: Buchbeitrag
Art der Begutachtung: Editorial review
Titel: Digital Health als Enabler für eine integrierte Health-Value-Chain
Autor/-in: Angerer, Alfred
Schmelzer, Sarah
Hubmann, Franziska
et. al: No
DOI: 10.1007/978-3-658-26137-5_17
Erschienen in: Digitalisierung in der Praxis : so schaffen KMU den Weg in die Zukunft
Seite(n): 255
Seiten bis: 266
Erscheinungsdatum: 2019
Verlag / Hrsg. Institution: Springer
Verlag / Hrsg. Institution: Wiesbaden
ISBN: 978-3-658-26136-8
978-3-658-26137-5
Sprache: Deutsch
Schlagwörter: Digital health; Health value chain; Informationsaustausch; Qualitätsverbesserung
Fachgebiet (DDC): 004: Informatik
362: Gesundheits- und Sozialdienste
Zusammenfassung: Effizienz, Senkung der stetig ansteigenden Kosten sowie eine verbesserte Versorgungsqualität für den Patienten (Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird lediglich die männliche Schreibweise verwendet. Bezeichnungen in der männlichen Form beziehen sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise). Durch die Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) wurde dazu ein wichtiger Grundstein gelegt. Damit soll die Vision eines integrierten, reibungslos ablaufenden Gesundheitssystems, welches von Porter und Teisberg (2006) als Health-Value-Chain-Konzept beschrieben wird, realisierbar werden. Jedoch zeichnen sich bereits zum heutigen Zeitpunkt erste Probleme ab: Die gesetzlichen Bestimmungen verpflichten lediglich Krankenhäuser, Alters- und Pflegeheime das EPD umzusetzen. Alle weiteren Akteure des Gesundheitswesens dagegen können sich auf freiwilliger Basis daran anbinden oder gar ganz auf die Digitalisierung verzichten. Besonders im Hinblick auf Arztpraxen ist dies bedauerlich, weil diese Patienten über den gesamten Versorgungsprozess hinweg begleiten und somit eine zentrale Stelle im Informationsfluss darstellen. Verfügen Arztpraxen über keine digitalen Kommunikationswege, führt dies zu Bruchstellen im Informationsfluss zwischen den Arztpraxen und weiteren Akteuren. Um diese Bruchstellen zu vermeiden hat die Firma BlueCare AG die Software BlueConnect zur Digitalisierung der Kommunikationswege von Arztpraxen entwickelt. BlueConnect stellt die digitale Übermittlung der besonders schützenswerten medizinischen Dokumente an den korrekten Empfänger sicher. Dies ermöglicht es den Arztpraxen, die Informationen strukturiert und medienbruchfrei entlang des Versorgungsprozesses auszutauschen. Dadurch können Arztpraxen die Informationen in ihrem Primärsystem ablegen und so ohne Aufwand eine elektronische Patientengeschichte aufbauen. Diese Lösung ist primär auf die Bedürfnisse der niedergelassenen Arztpraxen ausgerichtet. Um die Vision der Health-Value-Chain zu realisieren, wäre eine Einbindung von Krankenhäusern von zentraler Bedeutung. Im Rahmen der vorliegenden Fallstudie werden Optimierungspotenziale und Herausforderungen in der zukünftigen digitalen Kommunikation zwischen Arztpraxen und Krankenhäusern anhand der Health-Value-Chain aufgezeigt und diskutiert. Als Basis dienen die Erkenntnisse aus der Einführung von BlueConnect in Arztpraxen und die daraus resultierende Prozessoptimierung. Sowohl die Erkenntnisse wie auch die Implikation für nachlagernden Schritte basiert auf dem Können-Wollen-Dürfen-Modell, welches als Optimierungstool für die interorganisationale Zusammenarbeit entwickelt wurde (Angerer et al. 2016).
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18735
Volltext Version: Publizierte Version
Lizenz (gemäss Verlagsvertrag): Lizenz gemäss Verlagsvertrag
Departement: School of Management and Law
Organisationseinheit: Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie (WIG)
Enthalten in den Sammlungen:Publikationen School of Management and Law

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