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Publication type: Article in scientific journal
Type of review: Peer review (publication)
Title: Prävalenz und Prädiktoren für Rauschtrinken : Querschnittsbefragung repräsentativ für Niedersachsen
Authors: Donath, Carolin
Sack, Carolin M.
Pendergrass, Anna
Weiss, Maren
Baier, Dirk
et. al: No
DOI: 10.1024/0939-5911/a000622
10.21256/zhaw-18638
Published in: Sucht
Volume(Issue): 65
Issue: 5
Page(s): 297
Pages to: 311
Issue Date: 2019
Publisher / Ed. Institution: Hogrefe
ISSN: 0939-5911
1664-2856
Language: German
Subject (DDC): 362: Health and social services
Abstract: Zielsetzung: Ziel der Studie war es, die Prävalenz von Rauschtrinken in der ab 16-jährigen Bevölkerung Niedersachsens zu erfassen und Prädiktoren für dieses Risikoverhalten zu identifizieren. Methodik: Eine repräsentative Querschnittserhebung mit N = 5711 Teilnehmern ab 16 Jahren wurde schriftlich 2014 durch das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) durchgeführt. Rauschtrinken wurde als mind. 5 Gläser Alkohol zu einer Gelegenheit/mind. 1x in den letzten 30 Tagen definiert. Neben deskriptiven Methoden wurde eine binär-logistische Regression mit Rauschtrinken als abhängige Variable durchgeführt. Ergebnisse: Die Prävalenz von Rauschtrinken lag bei 28 Prozent; signifikant abnehmend bei zunehmendem Alter. Männer, außerhalb von Großstädten lebende Personen und Teilnehmer ohne Migrationshintergrund waren signifikant häufiger involviert. Tabak-, Cannabiskonsum, Glücksspiel, Verträglichkeit, risikoreiche Verhaltensmuster, regelmäßige soziale Aktivitäten und soziale Integration wurden als Risikofaktoren identifiziert. Regelmäßige kulturelle Aktivität und islamische Religion waren negativ mit Rauschtrinken assoziiert. Schlussfolgerung: Neben soziodemographischen Prädiktoren wurden auch Faktoren wie Freizeitaktivitäten als Prädiktor identifiziert. Hier könnten niederschwellige präventive Maßnahmen im Sinne der Umgebungsgestaltung hinsichtlich ihrer Akzeptanz überprüft werden. Verhaltenspräventiv sollte der risikoerhöhende gleichzeitige Konsum anderer Substanzen fokussiert werden.
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URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18638
Fulltext version: Accepted version
License (according to publishing contract): Licence according to publishing contract
Departement: Social Work
Organisational Unit: Institute of Delinquency and Crime Prevention (IDK)
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