Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-18617
Title: Prävention eines postoperativen Delirs : nicht-pharmakologische Massnahmen zur Vorbeugung eines postoperativen Delirs
Authors : Kräutli, Alessia
Sahli-Edmonds, Sophia
Advisors / Reviewers : Boillat, Maya
Extent : 105
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: 2019
License (according to publishing contract) : Not specified
Language : German
Subjects : Postoperatives Delir; Nicht-pharmakologische; Prävention; Pflege; Multikomponente-Interventionsprogramme
Subject (DDC) : 610.73: Nursing
616.8: Neurology, diseases of nervous system
Abstract: Das postoperative Delir (POD) ist assoziiert mit vermehrten Komplikationen und Krankheitskosten sowie einer signifikant höheren Morbidität und Mortalität. Die Wahrscheinlichkeit, ein POD zu erleiden, ist abhängig von den vorhandenen Risikofaktoren und der Art der Operation. Die POD-Inzidenz verschiedener Patientengruppen liegt zwischen 10% und 70%. Welche nicht-pharmakologischen Massnahmen können Pflegefachpersonen im Akutspital zur Prävention eines postoperativen Delirs anwenden? Es wurde eine Literaturrecherche in den Datenbanken CINHAL, Cochrane Library, MEDLINE und PsycInfo durchgeführt. Fünf Studien wurden untereinander und mit den nicht-pharmakologischen, für die Fragestellung relevanten Studien der Cochrane Review (Siddiqi et al., 2016) verglichen und deren Ergebnisse diskutiert. Vier der fünf Hauptstudien wiesen signifikante Ergebnisse auf (p>0.05). Folgende Bestandteile von Multikomponenten-Interventionsprogrammen wurden genannt: Frühmobilisation, Orientierung und kognitive Stimulation, sensorische Kontrolle, Verbesserung der Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme, Verbesserung der Schlafqualität, Edukation der Pflege, Edukation der Angehörigen, soziale Unterstützung und individualisierte Pflege. Nicht-pharmakologische Multikomponente-Interventionsprogrammekönnen, verglichen mit der Standardpflege, die POD-Inzidenz um 30% reduzieren. Das Pflegepersonalsollbezüglich der POD Risikofaktoren, Prävention und Behandlung aufgeklärt ist. Weitere Studien mit einer hohen Validität sind nötig, um die Wirksamkeit der nicht-pharmakologischen Interventionen der POD-Prävention zu stärken. Alle Interventionen sind auf das schweizerische Gesundheitssystem übertragbar.
Departement: Health Professions
Publication type: Bachelor thesis
DOI : 10.21256/zhaw-18617
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18617
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