Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-18373
Title: Chance oder Bürde? : präpartale Kolostrumgewinnung bei Frauen mit Gestationsdiabetes
Authors : Vogel, Séline
Arx, Stephanie von
Advisors / Reviewers : Butz, Julia
Extent : 95
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: 2019
License (according to publishing contract) : Not specified
Language : German
Subjects : Präpartale Kolostrumgewinnung; Gestationsdiabetes; Stillbeziehung; Erfahrung; Kolostrum
Subject (DDC) : 618: Gynecology, obstetrics and midwifery
640: Home economics and family living
Abstract: GDM zählt zu den häufigsten Erkrankungen in der Schwangerschaft und bringt Besonderheiten für die Stillbeziehung mit sich. Studien zeigen, dass betroffene Frauen weniger häufig stillen, was bedenklich ist, da insbesondere diese Frauen und ihre Neugeborenen von den Vorteilen der Muttermilchernährung profitieren würden. Die präpartale Kolostrumgewinnung könnte eine präventive Massnahme sein, um einen erschwerten Stillstart auszugleichen. Ziel Ziel ist es herauszufinden, inwiefern die präpartale Kolostrumgewinnung einen Effekt auf die Stillbeziehung hat. Zudem soll aufgezeigt werden, welche Erfahrungen Frauen mit der Methode machen. Methode Anhand von zwei qualitativen und drei quantitativen Studien von fünf Datenbanken wurde ein Literaturreview verfasst. Ergebnisse Die ausgewerteten Studien sprechen von überwiegend positiven Erfahrungen mit der präpartalen Kolostrumgewinnung. Ein zentraler Aspekt ist das gesteigerte Selbstvertrauen und das Vertrauen in die Funktion der Brust. In Bezug auf die Stillbeziehung konnte kein eindeutig positiver Effekt nachgewiesen werden, jedoch zeigten sich höhere Stillraten bei der ersten Mahlzeit des Neugeborenen sowie bei Spitalaustritt. Schlussfolgerung Die präpartale Kolostrumgewinnung gibt Frauen mit GDM die Möglichkeit, Einfluss auf einen erschwerten Stillstart zu nehmen und so die Stillbeziehung aktiv mitzugestalten. Um eine erfolgreiche Implementierung und Verbreitung der Methode in der Schweiz zu erreichen, sind konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.
Departement: Health Professions
Publication type: Bachelor thesis
DOI : 10.21256/zhaw-18373
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18373
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