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Title: Müde auf einen Schlag! : Post-Stroke Fatigue - Erfahrungen von Menschen mit Fatigue nach einem Schlaganfall bezüglich Auswirkungen auf die Betätigung im Alltag
Authors : Ingold, Daniela
Schürch, Rebecca
Advisors / Reviewers : Beck, Angelika
Extent : 109
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: 2019
License (according to publishing contract) : Not specified
Language : German
Subjects : Post-Stroke Fatigue; Müdigkeit; Erschöpfung; Schlaganfall; Betätigung; Alltag; Partizipation
Subject (DDC) : 616: Internal medicine and diseases
Abstract: Jährlich erleiden rund 16’000 Menschen in der Schweiz einen Schlaganfall. Mindestens jede dritte überlebende Person ist anschliessend von Post-Stroke Fatigue (PSF) betroffen. Dennoch ist PSF ein kaum bekanntes Thema. Die Arbeit soll erfassen, wie sich PSF auf die Betätigung im Alltag von Betroffenen auswirkt. Aus den gewonnenen Erkenntnissen wird ein Informationsblatt erstellt. Mittels einer systematischen Literaturrecherche wurden vier qualitative Hauptquellen inkludiert und kritisch gewürdigt. Die genannten Auswirkungen von PSF auf die Betätigung im Alltag wurden anhand des Canadian Model of Occupational Performance and Engagement (CMOP-E) strukturiert dargestellt. PSF-Betroffene sind in allen Betätigungsbereichen (Selbstversorgung, Produktivität, Freizeit) eingeschränkt. Einzig die Ausführung von ADLs scheinen mehrheitlich nicht beeinträchtigt zu sein. Betroffene schlafen vermehrt und partizipieren weniger. Sie erleben Rollenverluste. Daraus resultierende negative Gefühle sowie fehlendes Wissen über PSF (das Eigene und das des sozialen Umfeldes) verstärken PSF und dadurch die Einschränkungen. Individuelle Veränderungen in den Betätigungen und der persönlichen Einstellung sowie Anpassungen der Umwelt reduzieren den Einfluss von PSF auf die Betätigungen im Alltag. Um eine Adaption zu fördern, müssen Betroffene und Angehörige frühzeitig über PSF aufgeklärt, sowie in der Entwicklung und Anwendung von Strategien unterstützt werden.
Departement: Health Professions
Publication type: Bachelor thesis
DOI : 10.21256/zhaw-18334
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18334
Appears in Collections:Bachelorarbeiten Ergotherapie

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