Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-18318
Title: Nach fast 20 Jahren Bologna : Hirndoping als Folge von zunehmendem Leistungsdruck an deutschen Hochschulen?
Authors : Schmidt, Angela
Advisors / Reviewers : Jüngling, Kerstin
Extent : 68
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: 2019
License (according to publishing contract) : CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Language : German
Subjects : Neuroenhancement; Leistungsdruck; Leistungssteigerung; Stressregulierung; Bologna-Reform; Hochschulen; Studenten*innen
Subject (DDC) : 378: Higher education
610: Medicine and health
Abstract: Das Studium ist für viele Studenten*innen der erste Schritt in die Berufswelt. Lediglich das Erfüllen der Zulassungsbeschränkung für den gewählten Studiengang übt oftmals hohen (Leistungs-)druck auf die angehenden Studenten*innen aus. „Leistung erbringen“ gehört zum alltäglichen Leben dazu und lässt sich nicht immer negativ betrachten. Doch wenn das Bewältigen von Aufgaben und Erbringen von Leistung über einen längeren Zeitraum ohne psychische Beeinträchtigungen nicht mehr möglich ist, sollten die Ausmaße, einhergehend mit der heutigen Leistungsgesellschaft, kritisch betrachtet werden. Studenten*innen müssen hohen Anforderungen gerecht werden, die sie unter normalen Bedingungen oftmals nur schwer erfüllen können. Ganz im Sinne „sich stetig verbessern zu wollen“ (engl. to enhance), sowie unter den gewöhnlichen Gegebenheiten das Optimum leisten zu können, sind sogenannte Neuroenhancer an den Hochschulen längst nicht mehr unbekannt. In dieser Bachelorarbeit wird das Konsumverhalten dieser Substanzen in Zusammenhang mit den Studiensituationen und dem empfundenen Leistungsdruck untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Substanzen, wie Cannabis oder auch Schlaf- und Beruhigungsmittel, häufig mit der Motivation „sich besser entspannen zu können“, eingenommen werden. Das Fazit zeigt einen Handlungsbedarf für die Gesundheitsförderung und Prävention im Setting „Hochschule“ auf, welches die Verhältnisse innerhalb von Hochschulstrukturen sowie das Verhalten der Studenten*innen berücksichtigen sollte.
Departement: Health Professions
Publication type: Bachelor thesis
DOI : 10.21256/zhaw-18318
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18318
Appears in Collections:Bachelorarbeiten Gesundheitsförderung und Prävention

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