Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-18300
Full metadata record
DC FieldValueLanguage
dc.contributor.advisorBiehl, Verena-
dc.contributor.authorGibel, Luis-
dc.date.accessioned2019-09-28T09:25:37Z-
dc.date.available2019-09-28T09:25:37Z-
dc.date.issued2019-
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18300-
dc.description.abstractEinleitung: Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankten wird häufig implizit vorgeworfen, sie seien selbst für ihre Erkrankung verantwortlich. Die vorliegende Arbeit hatte zum Ziel, der Verbreitung dieser Vorwürfe anhand zweier Fragestellungen auf den Grund zu gehen. Die erste Frage lautet: Inwiefern berücksichtigen ausgewählte Schweizer Krankenkassen den wissenschaftlichen Diskurs um die Ursache für eine Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankung in den Dokumenten auf ihren Internetseiten? Die zweite Frage lautet: Welche sprachlichen Muster sind in den öffentlich zur Verfügung gestellten Dokumenten auf Internetseiten von Krankenkassen erkennbar? Methode: Die Internetseiten von sechs Schweizer Krankenkassen wurden nach Dokumenten zum Thema Diabetes mellitus Typ 2 durchleuchtet. Anhand dem f4 Textanalyseprogramm wurde eine qualitative Dokumentenanalyse durchgeführt. Ergebnisse: Die sechs in die Analyse miteinbezogenen Krankenkassen unterscheiden sich untereinander bezüglich der Darstellung der Entstehungsursachen für einen Diabetes mellitus Typ 2 und der sprachlichen Muster recht stark. Als Entstehungsursache wird die Genetik viermal genannt, zehnmal nebenbei erwähnt und achtmal gar nicht angegeben. Bei der Sprache setzen CSS und Agrisano auf einen wissenschaftlichen und SWICA und Helsana auf einen Populär-Jargon. Diskussion: Es wird darüber diskutiert, ob Krankenkassen bewusst auf gewisse sprachliche Muster setzen, ob sie am Wohl der Gesellschaft interessiert oder doch eher auf eigene Vorteile bedacht sind und ob Krankenkassen in die Pflicht zu nehmen sind, nur Informationsmaterialien zu veröffentlichen, die frei sind von Stigmatisierungen. Fazit: Ob zwischen der überwiegenden Verwendung eines wissenschaftlichen Jargons und der Nennung der Genetik ein Kausalzusammenhang besteht, stellt eine mögliche weiterführende Untersuchungsmöglichkeit dar.de_CH
dc.format.extent55de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.publisherZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaftende_CH
dc.rightshttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_CH
dc.subject.ddc401.4: Lexikologie und Terminologiede_CH
dc.subject.ddc616: Innere Medizin und Krankheitende_CH
dc.titleDie semantische Darstellung von Erkrankungsursachen für Diabetes mellitus Typ 2 auf Internetseiten von Schweizer Krankenkassen : eine qualitative Dokumentenanalysede_CH
dc.typeThesis: Bachelorde_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementGesundheitde_CH
zhaw.publisher.placeWinterthurde_CH
dc.identifier.doi10.21256/zhaw-18300-
zhaw.originated.zhawYesde_CH
Appears in Collections:Bachelorarbeiten Gesundheitsförderung und Prävention

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
Bachelorarbeit_Gibel Luis.pdf967.98 kBAdobe PDFThumbnail
View/Open


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.