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Titel: Die semantische Darstellung von Erkrankungsursachen für Diabetes mellitus Typ 2 auf Internetseiten von Schweizer Krankenkassen : eine qualitative Dokumentenanalyse
Autor/-in: Gibel, Luis
Betreuer/-in / Gutachter/-in: Biehl, Verena
Umfang: 55
Verlag / Hrsg. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Verlag / Hrsg. Institution: Winterthur
Erscheinungsdatum: 2019
Lizenz (gemäss Verlagsvertrag): CC BY 4.0: Namensnennung 4.0 International
Sprache: Deutsch
Fachgebiet (DDC): 401.4: Lexikologie und Terminologie
616: Innere Medizin und Krankheiten
Zusammenfassung: Einleitung: Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankten wird häufig implizit vorgeworfen, sie seien selbst für ihre Erkrankung verantwortlich. Die vorliegende Arbeit hatte zum Ziel, der Verbreitung dieser Vorwürfe anhand zweier Fragestellungen auf den Grund zu gehen. Die erste Frage lautet: Inwiefern berücksichtigen ausgewählte Schweizer Krankenkassen den wissenschaftlichen Diskurs um die Ursache für eine Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankung in den Dokumenten auf ihren Internetseiten? Die zweite Frage lautet: Welche sprachlichen Muster sind in den öffentlich zur Verfügung gestellten Dokumenten auf Internetseiten von Krankenkassen erkennbar? Methode: Die Internetseiten von sechs Schweizer Krankenkassen wurden nach Dokumenten zum Thema Diabetes mellitus Typ 2 durchleuchtet. Anhand dem f4 Textanalyseprogramm wurde eine qualitative Dokumentenanalyse durchgeführt. Ergebnisse: Die sechs in die Analyse miteinbezogenen Krankenkassen unterscheiden sich untereinander bezüglich der Darstellung der Entstehungsursachen für einen Diabetes mellitus Typ 2 und der sprachlichen Muster recht stark. Als Entstehungsursache wird die Genetik viermal genannt, zehnmal nebenbei erwähnt und achtmal gar nicht angegeben. Bei der Sprache setzen CSS und Agrisano auf einen wissenschaftlichen und SWICA und Helsana auf einen Populär-Jargon. Diskussion: Es wird darüber diskutiert, ob Krankenkassen bewusst auf gewisse sprachliche Muster setzen, ob sie am Wohl der Gesellschaft interessiert oder doch eher auf eigene Vorteile bedacht sind und ob Krankenkassen in die Pflicht zu nehmen sind, nur Informationsmaterialien zu veröffentlichen, die frei sind von Stigmatisierungen. Fazit: Ob zwischen der überwiegenden Verwendung eines wissenschaftlichen Jargons und der Nennung der Genetik ein Kausalzusammenhang besteht, stellt eine mögliche weiterführende Untersuchungsmöglichkeit dar.
Departement: Gesundheit
Publikationstyp: Thesis: Bachelor
DOI: 10.21256/zhaw-18300
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18300
Enthalten in den Sammlungen:Bachelorarbeiten Gesundheitsförderung und Prävention

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