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dc.contributor.authorBallmer, Thomas Michael-
dc.contributor.authorMeidert, Ursula-
dc.date.accessioned2019-09-12T09:13:45Z-
dc.date.available2019-09-12T09:13:45Z-
dc.date.issued2019-
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18179-
dc.description.abstractHINTERGRUND: Die Etablierung neuer Modelle der Zusammenarbeit in der ambulanten Versorgung älterer Menschen ist einer der Wege, den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft und eines wachsenden Fachkräftemangels im Schweizer Gesundheitswesen zu begegnen. In solchen Modellen wird ein Potential zu grösserer Effizienz in der Gesundheitsversorgung, aber auch zu einem Empowerment nicht-ärztlicher Berufe gesehen. Beides könnte dem Fachkräftemangel und den drohenden Versorgungslücken entgegenwirken. Ziel dieses Projekts ist es, Perspektiven verschiedener Akteure zu Umsetzbarkeit und Akzeptanz neuer Modelle der ambulanten Versorgung älterer Menschen im Schweizer Kontext zu erfassen. Die Region Baden dient als Beispielsregion. METHODE: Vier Fokusgruppen und zwei Einzelinterviews mit insgesamt 22 Teilnehmenden (Seniorinnen/Senioren, Hausärzte, Vertretende von Spitex, Ergo- und Physiotherapie, Gemeinde und anderer in der ambulanten Versorgung älterer Menschen engagierter Organisationen) wurden durchgeführt. Die Interviews wurden aufgezeichnet, transkribiert, und mittels inhaltsanalytischer Methoden ausgewertet. ERGEBNISSE: Die ambulante Versorgung ist stark fragmentiert. Gesundheitsfachpersonen sind oft mit Anliegen konfrontiert, für welche sie nicht zuständig sind. In dem im Projekt erreichten Bevölkerungssegment informierter und engagierter älterer Menschen herrscht trotz eines Problembewusstseins bezüglich der Auswirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen auf das Gesundheitswesen Skepsis gegenüber neuen Modellen. Die Beibehaltung des Status Quo steht für sie im Vordergrund. Gesundheitsfachpersonen und Vertretende von Gemeinden/anderen Organisationen sind hingegen neuen Modellen gegenüber offen. Die Meinungen darüber, wie solche Modelle ausgestaltet sein sollten, unterscheiden sich jedoch zwischen den Akteuren und sind vor allem bei Gesundheitsfachpersonen stark von ihrer Position innerhalb des bestehenden Versorgungssystems geprägt. DISKUSSION: Die Ergebnisse zeigen, dass bei Gesundheitsfachpersonen und Vertretenden der Gemeinde/anderer Organisationen ein Bewusstsein für das Potential neuer Modelle und eine grundsätzliche Veränderungsbereitschaft besteht. Die vor allem bei Gesundheitsfachpersonen von ihrer Position im Versorgungssystem geprägte Perspektive auf und die in Teilen der älteren Bevölkerung verbreitete Skepsis gegenüber neuen Modellen sollten für den Entwicklungs- und Implementierungsprozess solcher Modelle berücksichtigt werden.de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.rightsNot specifiedde_CH
dc.subjectInterprofessionalitätde_CH
dc.subjectAmbulante Versorgungde_CH
dc.subjectFachkräftemangelde_CH
dc.subjectÄltere Menschende_CH
dc.subject.ddc362: Gesundheits- und Sozialdienstede_CH
dc.titleInnovative Modelle der ambulanten Versorgung : Perspektiven verschiedener Akteurede_CH
dc.typeKonferenz: Sonstigesde_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementGesundheitde_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Ergotherapie (IER)de_CH
zhaw.conference.detailsDreiländerkongress der Gesundheits- und Medizinsoziologie, Winterthur, 27. - 28. August 2019de_CH
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.originated.zhawYesde_CH
zhaw.publication.statuspublishedVersionde_CH
zhaw.publication.reviewPeer review (Abstract)de_CH
zhaw.funding.zhawInnovative Modelle für die Zusammenarbeit in der ambulanten Versorgungde_CH
zhaw.author.additionalNode_CH
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