Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-18075
Title: Nachhaltiges und zeitgemässes Pendeln : Möglichkeiten für einen Wandel in der Mobilität
Authors : Hoppe, Merja
Hoerler, Raphael
Haerri, Fabian
et. al : No
Extent : 18
Publisher / Ed. Institution : Bundesamt für Energie
Publisher / Ed. Institution: Bern
Issue Date: 13-Dec-2018
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Language : German
Subjects : Nachhaltiges Pendeln; Mobilitätsmanagement; Typisierung; Stakeholder; Praxisempfehlungen
Subject (DDC) : 380: Communications and transportation
Abstract: Das Projekt Smart and Mobile Work in Growth Regions (Smart Commuting) erforscht neue Wege, Arbeit und Leben mit neuen intelligenten Mobilitätskonzepten für nachhaltiges Pendeln zu verbinden. Das Thema hat eine hohe Relevanz, denn die Nachfrage nach Mobilität in der Schweiz nimmt mit der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Siedlungswachstum stetig zu. Steigende Einkommen, ein aktiver Lebensstil und das Bevölkerungswachstum durch Migration tragen weiter zu diesen Entwicklungen bei. Dieser Trend hat Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft: Langes und mühsames Pendeln kann die Arbeitsproduktivität verringern und die Zeit für andere Tätigkeiten wie Freizeit, Erholung oder Familie einschränken. Die steigende Zahl von Pendlern und immer größere Entfernungen bringen auch die bestehenden Verkehrssysteme an ihre Kapazitätsgrenzen, erhöhen den Energieverbrauch und die gesundheits- und umweltschädlichen Emissionen. Infolgedessen hat die Arbeitskräftemobilität zunehmend negative soziale, ökonomische und ökologische Auswirkungen. Vor allem in überlasteten Ballungsräumen und in Städten mit hohem Pendleranteil müssen die Mobilitätsstrategien angepasst werden. Dabei können die Möglichkeiten neuer Technologien genutzt werden, um die Nachhaltigkeit der Mobilitätssysteme zu verbessern. Entsprechend wurden das Potenzial intermodaler Planungs- und Buchungssysteme wie "Mobility-as-a-Service (MaaS)" aber auch neue Mobilitätskonzepte wie Car- oder Ridesharing in diesem Projekt untersucht. Das übergeordnete Ziel von "Smart Commuting" war es, 1. die Potenziale für CO2-Reduktion im Bereich der Pendlermobilität zu identifizieren, 2. Ansatzpunkte für einen Wandel hin zu einer nachhaltigen Mobilität zu identifizieren und 3. Strategien für eine nachhaltige Mobilität für das individuelle Mobilitätsverhalten sowie für Unternehmen, den städtischen Verkehr und die Mobilitätsplanung abzuleiten. Das Projekt verfolgt einen integrativen Ansatz zur Entwicklung von Pendlermobilitätslösungen. Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt werden als Treiber für Mobilitätsnachfrage und als Ausgangspunkt für Maßnahmen berücksichtigt. Ziel war es auch, Entscheidungsträgern aus Politik und Planung bei der Gestaltung des Veränderungsprozesses hin zu einer nachhaltigen Mobilität Anhaltspunkte aufzuzeigen. Das Projekt ist Teil des ERA-NET Cofund Smart Cities and Communities (ENSCC), das von der Joint Programming Initiative (JPI) Urban Europe und der Smart Cities Member States Initiative (SC MSI) ins Leben gerufen wurde. In drei Fallstudien in Finnland, Österreich und der Schweiz wurden Daten erhoben, vergleichend analysiert und Empfehlungen für die Praxis erarbeitet. Der vorliegende Policy Brief stellt eine Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse und sich daraus ergebender Empfehlungen für Entscheidungsträger und Unternehmen im Transportbereich dar.
Departement: School of Engineering
Organisational Unit: Institute of Sustainable Development (INE)
Publication type: Working paper – expertise – study
DOI : 10.21256/zhaw-18075
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18075
Published as part of the ZHAW project : Smart Commuting
Appears in Collections:Publikationen School of Engineering

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