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dc.contributor.authorKoch, Carmen-
dc.contributor.authorHüsser, Angelica-
dc.date.accessioned2017-12-05T14:36:59Z-
dc.date.available2017-12-05T14:36:59Z-
dc.date.issued2017-11-24-
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1699-
dc.description.abstractBerufswunsch „etwas mit Kommunikation“ – eine Aussage, die das Unvermögen Jugendlicher zeigen soll, zwischen den einzelnen Kommunikationsberufen zu differenzieren und sich entsprechend eine adäquate Ausbildung auszusuchen. Aktuelle Studien deuten nun darauf hin, dass die Aussage gar nicht mehr so weltfremd ist und die Grenzen zwischen den Kommunikationsberufen immer mehr aufgebrochen werden: „Als direkte Folge der Medialisierung der ökonomischen und gesellschaftlichen Sphäre sind auch die Grenzen zwischen den einzelnen Medienberufen wenn schon nicht aufgehoben, so doch stark durchlässig geworden“ (Pietzcker 2017: 69). Tropp (2014: 59) konstatiert: „Tatsächlich ist die lange propagierte Dichotomie von PR und Marketing-Kommunikation längst kollabiert [...]“. Es stellt sich hier die Frage, ob es a) die Berufsprofile sind, die durchmischt werden, dass also die Berufsfelder nicht mehr klar gegeneinander abgrenzbar sind. Und/oder ob es b) die Anforderungsprofile (Kenntnis, Fertigkeiten Fähigkeiten, vgl. Eur-Lex 2008) sind, die sich trotz verschiedener Berufsfelder (an-)gleichen. Röttger et al (2007: 7) sagen dazu: „Zu beachten ist, dass eine Integration der Bereiche PR und Werbung nicht mit einer Vermischung von Werbung und PR gleichzusetzen ist, sondern [...] darauf hinführt, sich Wissen des jeweils anderen Bereichs anzueignen, sinnvolle Vernetzungen zu schaffen und evtl. Schnittstellenthemen gemeinsam bearbeiten zu können mit dem Ziel, eine konsistente und aufeinander abgestimmte Kommunikation zu erreichen.“ Ergebnisse aus der Berufsfeldstudie von Röttger et al. (2009: 226) weisen ferner darauf hin, dass Kommunikationsspezialisten unterschiedlicher Bereiche ähnliche Kompetenzen benötigen. Auch Schulte (2011) identifiziert in ihrer PR Berufsfeldforschung Kompetenzen, von denen viele zumindest in der Kommunikationsbranche übergreifend sind, etwa Schreiben von Texten, Recherchieren, Redigieren und Kenntnis des Mediensystems. Als besonders bedeutend identifiziert sie aber Flexibilität und sich in etwas hineindenken können, Allgemeinbildung und soziale Kompetenz, sowie deren Reflexion (Schulte 2011: 335) – also Kompetenzen, die nicht nur in der Kommunikationsbranche gesucht sind. An der Tagung sollen Resultate im Längs- und Querschnitt aus 13 Jahren Absolventenbefragung (vom ersten Jahrgang an) eines Fachhochschulstudiengangs Journalismus und Organisationskommunikation vorgestellt werden. Ergebnisse von Absolventenbefragungen können vielfältig eingesetzt werden, u.a. eben auch um Entwicklungen in den Berufsfeldern zu beobachten: Nach Janson (2014: 62) „stellen die beruflichen Einsatzfelder sowie die Kompetenzeinschätzung der Absolventen ein Feedback dar, an dem ursprüngliche Berufsfelder und zu erreichende Kompetenzen abgeglichen und sich neue Ausrichtungen/Spezialisierungen orientieren können. Des Weiteren liefern Absolventenstudien wichtige Informationen zur Gestaltung der Lehr- und Lerninhalte in Bezug auf berufsfeldorientierte Kompetenzen und Schlüsselkompetenzen.“ Zurück gegriffen wird in der Präsentation konkret auf Befragungen von Absolventen, die ihr Studium vor einem Jahr (Rücklauf 87%), fünf Jahren (Rücklauf 77%) und zehn Jahren (Rücklauf 70%) abgeschlossen haben. Damit liegen je nach Datensatz 1006, 617 bzw. 317 Antworten von Kommunikationsspezialisten vor. Die Studie erhebt u.a. Berufsfelder, Berufsfeldwechsel, Berufsrollen, geforderte Fähigkeiten und gefordertes Wissen. Diskutiert werden soll dabei die These, dass sich die Rollen- und Anforderungsprofile in Marketing und PR stark überschneiden und immer stärker angleichen. Dies gilt auch im Vergleich zu den Journalismusprofilen, wenn auch weniger stark. Nachgegangen wird der These, dass die zentralen geforderten Kompetenzen übergreifend für Kommunikationsberufe gelten und nicht berufsfeldspezifisch sind. Das ermöglicht es, so die These, zwischen Berufsfeldern zu wandern oder gar mehrere zu besetzen.de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.rightsNot specifiedde_CH
dc.subjectAbsolventenbefragungde_CH
dc.subjectOrganisationskommunikationde_CH
dc.subjectPublic relationsde_CH
dc.subjectMarketingde_CH
dc.subjectBefragungde_CH
dc.subject.ddc658.8: Marketingmanagementde_CH
dc.subject.ddc659: Werbung und Öffentlichkeitsarbeitde_CH
dc.titleOrganisierende Kommunikatoren oder kommunizierende Marketingprofis? Analyse der Berufsfeldentwicklung in der Organisationskommunikation anhand der Daten von 13 Jahren Absolvententrackingde_CH
dc.typeTextde_CH
dc.typeKonferenz: Sonstigesde_CH
zhaw.departementAngewandte Linguistikde_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM)de_CH
zhaw.conference.detailsDas Verhältnis von Public Relations und Werbung Unterschiede - Gemeinsamkeiten - Grenzziehungen, gemeinsame Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppen PR/Organisationskommunikation und Werbekommunikation, Wien, 23.-25.11.2017de_CH
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.originated.zhawYesde_CH
zhaw.publication.statuspublishedVersionde_CH
zhaw.publication.reviewNot specifiedde_CH
zhaw.webfeedOrganisationskommunikation Managementde_CH
zhaw.funding.zhawCognitive and Physical Ergonomics of Translationde_CH
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