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Titel: Akzeptanzforschung für die Energiewende
Autor/-in: Spiess, Harry
Bättig, Michèle
Carabias-Hütter, Vicente
Eberle, Armin
Erschienen in: Gaia
Band(Heft): 28
Heft: 1
Seiten: 58
Seiten bis: 60
Verlag / Hrsg. Institution: oekom Verlag
Erscheinungsdatum: 2019
Lizenz (gemäss Verlagsvertrag): CC BY 3.0: Namensnennung 3.0 Unported
Art der Begutachtung: Peer review (Publikation)
Sprache: Deutsch
Schlagwörter: Acceptance research; Energy transition; Stakeholder; Timing; Benefits; Communication
Fachgebiet (DDC): 303: Soziale Prozesse
333.7: Landflächen, Erholungsgebiete und Energie
Zusammenfassung: Ohne Akzeptanz in der Bevölkerung können neue und innovative technische Lösungen für die Energiewende nicht umgesetzt werden. An der saguf-Jahrestagung wurde die Bedeutung der Akzeptanzforschung für die Energiewende diskutiert. Bei der Energiewende geht es darum, fossile und nukleare Energiequellen durch erneuerbare, nachhaltige Varianten zu ersetzen. Die Akzeptanzforschung für die Energiewende will zeigen, wie die Bürger(innen) auf neue Technologien reagieren. Veränderungen in Technik und Produktion müssen auf Akzeptanz stoßen, damit sie sich ausbreiten können. Idealerweise heißt Akzeptanz, dass Betroffene die Veränderungen positiv aufnehmen – und nicht nur passiv dulden –, nachdem sie sich bewusst mit Chancen und Risiken der neuen Technologien auseinandergesetzt haben und nachdem ihre Bedenken gehört und in Planung und Umsetzung berücksichtigt wurden. Die saguf-Jahrestagung 2018, organisiert und geleitet von der saguf-Arbeitsgruppe Energiezukunft, fand am 5. September 2018 als preconference zur internationalen Tagung Behave 2018 statt.1 Im Mittelpunkt der saguf-Tagung stand die Schnittstelle zwischen Praxis und Wissenschaft beim Thema Akzeptanz technischer Lösungen für die Energiewende. Vier Referent(inn)en präsentierten ihre Erkenntnisse zu Akzeptanzfragen bei Wind- und Wasserkraftprojekten (Matthias Czerny, Petra Schweizer-Ries), bei der Technologie zur Abscheidung und Lagerung von Kohlendioxid (Carbon Capture and Storage [CCS], Udo Pesch) und bei der Einführung smarter Haushaltsgeräte (Rainer Stamminger).2 Diese Themen wurden danach in World-Café-Workshops vertieft. Aus den Vorträgen und Workshops identifizierten die Autorin und Autoren folgende Aspekte als zentral für die Akzeptanz von Projekten: der Einbezug von Anspruchsgruppen; die Kommunikation; der richtige Zeitpunkt („Timing“) sowie die Kosten und Nutzen von Anlagen oder Geräten.
Departement: School of Engineering
Organisationseinheit: Institut für Nachhaltige Entwicklung (INE)
Publikationstyp: Beitrag in wissenschaftlicher Zeitschrift
DOI: 10.21256/zhaw-5516
10.14512/gaia.28.1.14
ISSN: 0940-5550
2625-5413
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/16795
Enthalten in den Sammlungen:Publikationen School of Engineering

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