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dc.contributor.authorUlli-Beer, Silvia-
dc.contributor.authorHettich, Peter-
dc.contributor.authorKratz, Brigitta-
dc.contributor.authorWalther, Simone-
dc.contributor.authorKubli, Merla-
dc.contributor.authorKrause, Thilo-
dc.contributor.authorKobe, Carmen-
dc.date.accessioned2019-03-06T15:26:21Z-
dc.date.available2019-03-06T15:26:21Z-
dc.date.issued2016-
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/15836-
dc.description.abstractNetznutzungsgebühren dienen der Deckung der Kosten für Aufbau und Erhalt des Stromnetzes. Mit zunehmender Zahl privater PV-Anlagen und Eigenverbrauchslösungen ist die Verteilung dieser Kosten auf die Endkunden nach dem heutigen Tarifmodell aber nicht mehr verursachergerecht. Dementsprechend wird in der Schweiz, wie auch in anderen Ländern, eine Änderung des Tarifmodells erwogen. Hierbei entsteht ein Zielkonflikt: Einerseits leistet das heutige Tarifmodell einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit privater PV-Anlagen mit Eigenverbrauch und damit zur Erreichung der Ausbauziele der Energiestrategie 2050. Andererseits ist eine solche Abweichung von verursachergerechten Netznutzungsgebühren problematisch, weil sie eine Quersubventionierung von privaten PV-Nutzern durch die anderen Stromkunden verursacht und Fehlanreize für Investitionen in Netzinfrastruktur und Speicher setzt. Die diesem White Paper zugrunde liegenden Studien und Daten zeigen, dass mit dem derzeitigen Tarifmodell zwar eine Quersubventionierung vorliegt, deren Umfang in den kommenden Jahren aber überschaubar bleiben dürfte. Dementsprechend liegt mittelfristig vor allem ein Konflikt zwischen dem Ziel des Ausbaus privater PV-Anlagen und dem Ziel des Aufbaus einer effizienten dezentralen Netz- und Speicher-Infrastruktur vor. Beide Aspekte sind wesentlich. Denn die Ausbauziele der Schweiz für erneuerbare Energien sind ambitioniert und nur mit privaten PV-Anlagen realisierbar. Und die Entwicklung der nächsten Jahre in den Bereichen Netze und Speicher kann zu einem mehr oder weniger dezentralen Energiesystem führen. Deshalb können Fehlanreize in diesem Zeitraum leicht zum Aufbau einer ineffizienten Infrastruktur führen. Für beide Aspekte liegt aber noch zu wenig belastbare Evidenz vor, um die Auswirkungen verschiedener Tarifmodelle sicher abschätzen zu können. Daher scheinen folgende Aspekte für die kommenden Jahre zentral: a) Die heutige Diskussion um die Quersubventionierung sollte vermehrt auf den Zielkonflikt zwischen Anreizen für den Ausbau erneuerbarer Energien und Anreizen für effiziente Infrastruktur fokussieren. b) Es sollten Handlungsspielräume für Alternativen zu den heutigen ausschliesslich am Strombezug orientierten Tarifen geschaffen werden, damit neue Ansätze für die Lösung des Zielkonflikts entstehen können. c) Auf regionaler oder kantonaler Ebene könnten neue Ansätze erarbeitet und erprobt werden, die für die Gesetz gebung die notwendige Evidenz zu Auswirkungen alternativer Tarifmodelle liefern.de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.relation.ispartofseriesSCCER CREST White Paperde_CH
dc.rightsLicence according to publishing contractde_CH
dc.subjectFinanzierungde_CH
dc.subjectVerteilnetzde_CH
dc.subjectZielkonfliktde_CH
dc.subjectNetznutzungstarifede_CH
dc.subject.ddc333.7: Landflächen, Erholungsgebiete und Energiede_CH
dc.titleNetznutzungstarife im Zielkonflikt : Anreize für den Ausbau erneuerbarer Energien versus Verursachergerechtigkeitde_CH
dc.typeWeiteres (textuelles Material)de_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementSchool of Engineeringde_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Nachhaltige Entwicklung (INE)de_CH
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.originated.zhawYesde_CH
zhaw.publication.statuspublishedVersionde_CH
zhaw.series.number2de_CH
zhaw.webfeedErneuerbare Energiende_CH
zhaw.funding.zhawSCCER CRESTde_CH
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