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Title: Ergotherapie in der Handtherapie : psychische Folgen traumatischer Handverletzungen und Behandlungsempfehlungen für die Ergotherapie
Authors : Rüegg-Hasler, Manuela
Advisors / Reviewers : Matter, Brunhilde
Extent : 138
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: 2018
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Language : German
Subject (DDC) : 615.8515: Occupational therapy
Abstract: Hintergrund: Eine schwere traumatische Handverletzung hat weitreichende Folgen. Die Funktion der betroffenen Hand ist verändert, Alltagsaktivitäten und Partizipation beeinträchtigt. HandtherapeutInnen wissen, dass psychische Folgen Einfluss auf das Resultat der Rehabilitation haben. Allerdings fehlen evidenzbasierte Behandlungsempfehlungen, um ergotherapeutische Massnahmen bei psychischen Schwierigkeiten gezielt in den Rehabilitationsprozess implementieren zu können. Ziel: Die vorliegende Arbeit zielt auf die Darlegung der Folgen traumatischer Handverletzungen, Entwicklung sowie Implementierung praxisrelevanter Empfehlungen für den Umgang mit psychischen Folgen in der Ergotherapie in der Handtherapie im Allgemeinen und konkret im beschriebenen Praxisumfeld ab. Methode: Es handelt sich um ein literarturbasiertes Praxisentwicklungsprojekt. Durchführung einer strukturierten Literatursuche in PubMed, CINAHL, Cochrane, MEDLINE, PsycINFO sowie dem «Journal of Hand Therapy», «Hand», Sage Journals und «Hand», mit den Stichworten traumatische Handverletzung, psychische Folgen, posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Rehabilitation, psychologische Intervention, KAWA, Kohärenz, Resilienz, Betätigung, Ergotherapie. Die Aufarbeitung der Literatur erfolgt durch das Projektteam, anschliessend Konsensfindung im Team. Ein Pilotversuch erfolgt Ende 2018, die Implementierung ist für 2019 geplant. Ergebnisse: In den ersten Wochen nach traumatischer Handverletzung beobachten HandtherapeutInnen psychische Symptome gezielt und strukturiert. Die Erhebung psychischer Schwierigkeiten empfiehlt sich drei Monate nach Verletzung. Canadian Occupational Performance Measure (COPM), Disabilities of Hand, Arm and Shoulder (DASH) und Patient Specific Functional Scale (PSFS) sind relevante Assessments. Wichtig ist eine zielorientierte, klientenzentrierte Rehabilitation, der Erhalt von Rollen und Partizipation, sowie Aktivierung psychosozialer Ressourcen. Massnahmen wie Edukation, kognitive Verhaltenstherapie, Bewältigungsstrategien und Ansätze der Salutogenese fliessen in den ergotherapeutischen Prozess ein. Zu einem guten Projektstart hat die Bedarfserhebung beigetragen, eine strukturierte Planung und ein engagiertes Projektteam gewähren einen guten Projektverlauf. Schlussfolgerung: ErgotherapeutInnen übernehmen eine wichtige Rolle bei der Rehabilitation traumatischer Handverletzungen und derer psychischer Folgen. Die Erkenntnisse aus der Literatur fliessen in das Praxisprojekt ein. Strukturierte Planung und Umsetzung des Projektes sind Voraussetzung für die Zielerreichung.
Departement: Health Professions
Publication type: Master Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-2375
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/15396
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