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Publikationstyp: Thesis: Bachelor
Titel: Waldfriedhof Schaffhausen als Lebensraum für Wildtiere : Bestandesaufnahme ausgewählter Artengruppen (Wirbeltiere und Wirbellose)
Autor/-in: Guhl, Etienne
Betreuer/-in / Gutachter/-in: Ineichen, Stefan
Riesen, Matthias
DOI: 10.21256/zhaw-2350
Umfang: 117
Erscheinungsdatum: 2018
Verlag / Hrsg. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Verlag / Hrsg. Institution: Winterthur
Sprache: Deutsch
Fachgebiet (DDC): 590: Tiere (Zoologie)
Zusammenfassung: The wooden cemetery in Schaffhausen has a broad spectrum of different habitats. In a mixed deciduous and coniferous forest on an area of 17 hectares it has an urn graves, burial row graves, family and community graves, and other forms of burial. The cemetery provides a habitat for numerous wild animals and has many structures due to its ecological care. During several months and numerous field hours the fauna was recorded in the cemetery. Among the taxonomic groups considered are mammals, birds, reptiles, amphibians, butterflies, and grasshoppers. Based on these results, measures were developed to promote biodiversity in the wooden cemetery. The measures consist of species and biotope protection and are intended to promote synergies in biocoenosis. 60 different species have been identified, of which 26 are birds, the most species-rich class. In the case of mammals and birds, the expected species were found, but in the case of butterflies and grasshoppers, there was a lack of habitat specialists who inhabit forest edges and clearings. Two special species in the forest cemetery are the greater mouse-eared bat (Myotis myotis) and the Lamprohiza splendidula, which, however, does not belong to the recorded species. The most important measures for the conservation or promotion of biodiversity are the thinning of the beech trees when they’re young, the preservation of the cave trees, the promotion of a stepped forest edge and an exit aid from the water bodies.
Der Waldfriedhof Schaffhausen hat ein breites Spektrum an verschiedenen Lebensräumen. Auf einer Fläche von 17 Hektaren hat es in dem Laubmischwald Urnengrabstätten, Erdbestattungs-Reihengräber, Familien- und Gemeinschaftsgräber, sowie weitere Bestattungsformen. Der Friedhof bietet zahlreichen Wildtieren einen Lebensraum und weist durch die ökologische Pflege viele verschiedene Strukturen auf. Während mehreren Monaten und zahlreichen Feldstunden wurde die Fauna im Waldfriedhof aufgenommen. Zu den taxonomischen Gruppen, welche berücksichtigt wurden gehören Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien, Tagfalter, Widderchen und Heuschrecken. Basierend auf diesen Ergebnissen, wurden Massnahmen ausgearbeitet, um die Biodiversität im Waldfriedhof zu fördern. Die Massnahmen setzen sich aus Arten- und Biotopschutz zusammen und sollen die Synergien in der Biozönose fördern. Es wurden 60 verschiedene Arten nachgewiesen, wovon die Vögel mit 26 die artenreichste Klasse darstellt. Bei den Säugetieren und Vögeln wurde jene Arten nachgewiesen welche zu erwarten waren, bei den Tagfaltern und Heuschrecken fehlten die Lebensraumspezialisten, die Waldränder und Lichtungen bewohnen. Zwei besondere Arten im Waldfriedhof sind das Grosse Mausohr (Myotis myotis) und der Kleine Leuchtkäfer (Lamprohiza splendidula), welcher jedoch nicht zu den aufgenommenen Arten gehört. Als wichtigste Massnahmen für den Erhalt beziehungsweise die Förderung der Biodiversität gilt das Auslichten der Rotbuchen im Jungwuchs, die Höhlenbäume zu erhalten, einen gestuften Waldrand zu fördern und eine Ausstiegshilfe aus den Wasserkörpern.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/15285
Lizenz (gemäss Verlagsvertrag): Lizenz gemäss Verlagsvertrag
Departement: Life Sciences und Facility Management
Enthalten in den Sammlungen:Bachelorarbeiten Umweltingenieurwesen

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