Title: 60plus : Förderfaktoren und Barrieren für die Teilnahme an einem Bewegungsförderungsprogramm
Authors : Eberli-Kappeler, Ursula
Nast, Irina
Huber, Erika
Niedermann Schneider, Karin
Published in : Physioscience
Volume(Issue) : 14
Issue : 3
Pages : 123
Pages to: 133
Publisher / Ed. Institution : Thieme
Issue Date: May-2018
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Type of review: Peer review (Publication)
Language : German
Subjects : körperliche Aktivität; Gangsicherheit; Ältere Personen; Förderfaktoren; Barrieren
Subject (DDC) : 610: Medicine and health
Abstract: Hintergrund: Die ältere Bevölkerung einer 100 000 Einwohner zählenden Schweizer Stadt wurde mittels der 3-monatigen Kampagne „60plus-lustvoll mobil“ mit 4 frei wählbaren Angeboten (Vorträge, individuelle Beratung, Gangsicherheits- und Rhythmik-Kurse) auf die Wichtigkeit von körperlicher Aktivität aufmerksam gemacht. Ziel: Das Ziel der hier präsentierten Begleitforschung war die Untersuchung der die Teilnahme an der Kampagne beeinflussenden Faktoren, um für zukünftige ähnliche Kampagnen Empfehlungen zu formulieren. Methode: Die Teilnehmer der verschiedenen Angebote der Kampagne wurden in einer Querschnittsstudie mit einem auf das Angebot zugeschnittenen Fragebogen befragt. Ergebnisse: Die meistgenutzten Angebote waren die individuelle Beratung mit 195 Besuchern (35 % Rücklauf, n = 68) und der Vortrag mit 75 Besuchern (61 % Rücklauf, n = 46). Die häufigsten Förderfaktoren zur Teilnahme umfassten für den Vortrag „Neugierde“ (76 %), für die Beratung „Wunsch, mehr zu wissen“ (64 %), für den Gangsicherheitskurs „Gangsicherheit“ (94 %) und für den Rhythmik-60plus-Kurs „Verbesserung des Gleichgewichts und der Leistungsfähigkeit“ (71 %). Als Barriere für die Nutzung eines anderen Angebots wurde am häufigsten „kein Bedarf“ genannt. Schlussfolgerung: Die Teilnehmer der Kampagne erwiesen sich als neugierig, wollten mehr Wissen erwerben und etwas für ihre Gesundheit tun. Sie bevorzugten mehrheitlich eine individuelle Beratung zur körperlichen Aktivität und nutzten die Kurse spezifisch und problemorientiert. Ihre klaren Titel unterstützten sie darin, das für sie richtige Angebot zu wählen. Auch zukünftige Kampagnen sollten spezifische und problemorientierte Angebote beinhalten.
Departement: Health Professions
Organisational Unit: Institute of Physiotherapy (IPT)
Publication type: Article in scientific Journal
DOI : 10.1055/a-0658-0483
ISSN: 1860-3092
1860-3351
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/14201
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