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Publikationstyp: Working Paper – Gutachten – Studie
Titel: Einbezug von Adressaten der Sozialen Arbeit („service users“) in die Lehre : Eine Analyse des gap-mending Ansatzes des Netzwerk PowerUs: Projektbericht
Autor/-in: Chiapparini, Emanuela
Eicher, Véronique
DOI: 10.21256/zhaw-1316
Umfang: 19
Erscheinungsdatum: 2015
Verlag / Hrsg. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Verlag / Hrsg. Institution: Zürich
Sprache: Deutsch
Schlagwörter: User involvement; Soziale Arbeit; Service user; Gap-mending courses; Hochschullehre; Empowerment; Partizipation
Fachgebiet (DDC): 361: Sozialarbeit und Sozialhilfe
370: Bildung und Erziehung
Zusammenfassung: Empowerment und „service user involvement“ Ansätze sind im gegenwärtigen Diskurs der deutsch-sprachigen und angelsächsischen Sozialen Arbeit prominent vertreten (z.B. Askheim, 2003; Herriger, 2014). Seit 2011 gibt es das Netzwerk PowerUs, dessen Ziel es ist, die Befähigung von sozial ausgegrenzten Gruppen zu fördern. Das Ziel des Netzwerkes ist „Mend the gap“ und sie verwirklichen dieses im Rahmen von sogenannten gap-mending Kursen, in denen Adressaten der Sozialen Arbeit und Studierende der Sozialen Arbeit sich auf Augenhöhe kennenlernen. Mit Augenhöhe verstehen wir das Einbringen von unterschiedlichen Expertenwissen sowohl der Adressaten der Sozialen Arbeit als auch der Studierenden der Sozialen Arbeit, so dass auf der kommunikativen Ebene eine ebenbürtige Begegnung möglich ist. Damit ermöglichen gap-mending Kurse einen Freiraum ausserhalb der Rollen als Sozialarbeitende und Adressaten zu schaffen, in welchem aus den sozialen Anliegen und persönlichen Erfahrungen gemeinsam Projektkonzepte entwickelt werden. Dadurch unterscheiden sich gap-mending Kurse grundsätzlich von anderen bereits verbreiteten Kursformen. In diesen werden die Adressaten in die Lehre punktuell einbezogen, um aus ihrer Perspektive und von ihren Erfahrungen zu berichten. Bei dieser Kursform bleibt der „Austausch“ mit den Adressaten einseitig, weil die vom Adressaten erzählte Geschichte primär als Grundlage für die professionelle Sensibilisierung und damit für die Ausbildung der Studierenden dient. Anders basieren gap-mending Kurse sowohl auf dem Erfahrungswissen der Adressaten als auch der Studierenden der Sozialen Arbeit. Kurz gefasst, beide sind gleichwertig und unentbehrlich. Im vorliegenden Bericht werden die Ansätze Empowerment und „user involvement“, welche dem Netzwerk PowerUs zugrunde liegen, vorgestellt. Anschliessend werden mehrere gap-mending Kurse und ihre Evaluation dargestellt und verglichen, wobei der Schwerpunkt auf den Kurs in Lund, Schweden gelegt wird. Dies aus zwei Gründen: In Lund fand die erste Durchführung des Kurses statt und dieser basiert auf einer fundierten Durchführungserfahrung (17 Durchführungen). Der vorliegende Bericht stützt sich einerseits auf vorhandene Publikationen zu den Ansätzen des Empowerments und „user involvement“. Andererseits hatten die Autorinnen des Berichts die Möglichkeit den gap-mending Kurs in Lund während einigen Tagen zu hospitieren, so dass diese Erfahrungen ebenfalls in den Bericht einfliessen.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1323
Lizenz (gemäss Verlagsvertrag): Keine Angabe
Departement: Soziale Arbeit
Organisationseinheit: Institut für Kindheit, Jugend und Familie (IKJF)
Zentrum für Bildung, Entwicklung und Services (ZBES)
Publiziert im Rahmen des ZHAW-Projekts: Einbezug von Adressatinnen und Adressaten (User Involvement) in Praxis, Forschung und Lehre
Enthalten in den Sammlungen:Working Papers Soziale Arbeit

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