Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1311
Title: Depression - eine Krankheit, die betroffen(e) macht : der Einbezug von Angehörigen depressiv Erkrankter in die ergotherapeutische Behandlung
Authors : Suppiger, Renate
Schär, Fabienne
Advisors / Reviewers : Treusch, Yvonne
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2017
Language : Deutsch / German
Subjects : Depression; Depressive disorder; Family therapy; Family intervention; Occupational therapy
Subject (DDC) : 615.8515: Ergotherapie
Abstract: Einleitung: Eine Depression beeinträchtigt Betroffene und Angehörige. Der Einbezug der Angehörigen in die Behandlung reduziert subjektive Belastungen und Sorgen, beeinflusst den Krankheitsverlauf günstig, fördert die Compliance, Reintegration und Entstigmatisierung. Angehörige werden trotzdem nur selten einbezogen. Ziel: Zusammentragen der Art und Weise und Auswirkungen von Angehörigenarbeit auf depressiv Erkrankte und deren Angehörige, die auf externer Evidenz beruhen. Darauf basierend werden Empfehlungen für die ergotherapeutische Praxis abgegeben. Methode: Für die systematische Literaturrecherche wurden sieben medizinisch-therapeutische Datenbanken konsultiert, sowie das Schneeballprinzip angewendet. Nach Prüfen der Ein- und Ausschlusskriterien und der kritischen Bearbeitung der Literatur wurden sechs Studien zur Erreichung des Ziels aufgenommen. Die Ergebnisse wurden mittels ICF (2005) gegliedert. Der Übertrag auf die Ergotherapie fand durch die Zuordnung der „Enablement Skills“ (Townsend & Polatajko, 2007) statt. Ergebnisse: Im Rahmen von Paartherapie, Einzel- und Mehrfamiliengruppen oder von Psychoedukationsgruppen (mit oder ohne den Klienten) können die Angehörigen einbezogen werden. Die Behandlungsansätze resultieren mit positiven Effekten bezüglich Rückfall, Remission, Schweregrad der Depression, Beziehungszufriedenheit und „Expressed Emotions“. Schlussfolgerung: In der Ergotherapie können eine konzeptuelle Verankerung, systematische Erfassung der Familiensituation, Erweiterung der Fachkompetenz und interprofessionellen Zusammenarbeit angestrebt werden. Zudem der Aufbau betätigungsbezogener Familientherapien und die Vermittlung externer Angebote.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Ergotherapie
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1311
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1312
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