Publication type: Conference paper
Type of review: Peer review (abstract)
Title: Change reflexivity - subjektive Theorien zur Gestaltung von Veränderungsprozessen
Authors : Müller, Andrea
Beck, Dieter
Proceedings: Der Mensch im Mittelpunkt wirtschaftlichen Handelns : Tagungsband zur 15. Fachtagung der “Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie” Ludwigshafen, 10. - 11. Juli 2009
Editors of the parent work: Raab, Gerhard
Unger, Alexander
Pages : 58
Pages to: 70
Conference details: 15. Fachtagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie, Ludwigshafen a. Rhein, 10.-11. Juli 2009
Issue Date: 2009
Publisher / Ed. Institution : Pabst Science Publishers
Publisher / Ed. Institution: Lengerich
ISBN: 978-3-89967-576-4
Language : German
Subjects : Veränderungsprozess; Organisationsdesign; subjektive Theorien
Subject (DDC) : 658.4: Executive Management
Abstract: Entscheidungsträger, die in Organisationen Veränderungen einleiten, haben meist konkrete Zielvorstellungen, wohin sich Strukturen oder Prozesse in Organisationen entwickeln sollten, wo etwas zu ändern ist und wie dies geschehen soll. Diese Kognitionen können den Status von subjektiven Theorien haben (vgl. Groeben, Wahl, Schlee & Scheele, 1988; Greif, Runde & Seeberg, 2004). Zum Abgleich individueller subjektiver Theorien mit einer wissenschaftlichen Theorie wurde ein Bezugsrahmen entwickelt, mit dessen Hilfe Veränderungsvorhaben systematisch beschrieben und analysiert werden können. In Anlehnung an Galbraith’ Stern-Modell (Galbraith, 2002) werden sechs miteinander in Wechselbeziehungen stehende Faktoren unterschieden, auf die sich Veränderungsprozesse in der Regel beziehen und auswirken können. Die empirische Grundlage bilden zwölf Experteninterviews mit hochrangigen Entscheidungsträgern. Deren subjektive Theorien wurden dahingehend geprüft, inwieweit sie die Faktoren des theoretischen Bezugrahmens und deren Verknüpfungen untereinander berücksichtigen. Dabei wird deutlich, wo die vom jeweiligen Entscheidungsträger bevorzugt berücksichtigten Faktoren liegen und wo gegebenenfalls „blinde Flecken“ in der Lagebeurteilung oder in den antizipierten Folgen von Änderungsmassnahmen bestehen. Change Reflexivity bedeutet dabei, sich systematisch mit den in kognitiven Landkarten veranschaulichten eigenen Annahmen und Herangehensweisen bei der Gestaltung eines Veränderungsvorhabens auseinanderzusetzen. Dadurch kann sich das individuelle kognitive Rüstzeug zur Gestaltung von Veränderungsprozessen von der Planung über die Umsetzung bis zur Evaluation verbessern.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/12977
Fulltext version : Published version
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Departement: School of Management and Law
Organisational Unit: Center for Enterprise Development (ZUE)
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