Publikationstyp: Konferenz: Paper
Art der Begutachtung: Keine Begutachtung
Titel: Projektorientierte Organisationen und ihre Promotoren
Autor/-in: Lehner, Patrick
Tagungsband: 3. Research Colloquium : SML-Doktoranden-Community, Winterthur, 24. Februar 2017
Band(Heft): 2017
Seiten: 15
Seiten bis: 17
Angaben zur Konferenz: 3. SML Research Colloquium, Winterthur, 24. Februar 2017
Erscheinungsdatum: 2017
Verlag / Hrsg. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Verlag / Hrsg. Institution: Winterthur
Sprache: Deutsch
Schlagwörter: Cross-Case-Analyse; Research Colloquium; Promotor; Organisation
Fachgebiet (DDC): 658.4: Leitendes Management
Zusammenfassung: Die Analyse von acht Organisationen betreffend ihre Entwicklung der Projektorientierung dokumentiert deutlich unterschiedliche Entwicklungspfade der Projektorientierung. Die Cross-Case-Analyse der Fälle zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede und gibt Erklärungsansätze für Promotorenhandeln und Pomotorenstrukturen. Dabei wurden die Organisationen gemäss ihrem Leistungsvermögen (Capability) der Projektorientierung in High-Caps, Mid-Caps und Low-Caps eingeteilt. Da Entwicklungszeiträume von bis zu 20 Jahren betrachtet wurden, war es möglich, Unterschiede in den Entwicklungen zu erkennen und zu erklären. Als erstes Hauptergebnis liegt das Modell ‚Kompetenzen projektorientierter Organisationen‘ vor. Weitere Ergebnisse behandeln Promotorenaspekte der Entwicklung ihrer Organisationen. Die explorative Forschungsstrategie ermöglicht es, sich dem untersuchten Phänomen optimal zu nähern und zu einem fundierten Verständnis sozialer Wirklichkeit(en) zu gelangen (Flick, 2012: S. 16). Dabei wird wie folgt vorgegangen: (1) Festlegen der Forschungsfragen (Literaturrecherche erfolgt jeweils parallel zu den Forschungsschritten), (2) Gewinnen von Unternehmen für die Studie sowie Detaillieren der Erhebungsstrategie, (3) durchführung der Erhebung (acht Unternehmen und 42 Interviewpartner), (4) Einzelfallanalysen mit provisorischem Codierungssystem, (5) Cross-Case-Analyse und Entwicklung des definitiven Codierungssystems, (6) Entwicklung des in diesem Forschungsfeld neuartigen Modells‚ Kompetenzen projektorientierter Organisationen‘, (7) Vergleichende Analysen, Diskussion von Thesen und Antithesen, (8) Zusammenstellung der Hauptbefunde als Basis für die weitere Forschung und für die praktische Gestaltung der Projektorientierung für die interessierte Praxis. Über alle Fälle hinweg lassen sich die Kompetenzen der Projektorientierung erkennen, gruppieren und zum ‚Modell projektorientierter Organisationen‘ entwickeln. Über alle Fälle hinweg lässt sich auch erkennen, wie intensiv der Zusammenhang von Promotoren-Engagement und Projektorientierung ausfällt und wie wichtig bestimmte Promotorenrollen – wie Macht-, Fach-, Prozess- oder Beziehungspromotor – für die erfolgreiche Implementierung von Projektorientierung sind. Die projektorientierte Organisation ist eine zukunftsorientierte Organisation, welche Projekte nutzt, um Strategien zu definieren, zu entwickeln und zu realisieren, um ihre Strukturen, Kulturen, Verhaltensweisen und Geschäftstätigkeiten zu verändern und um neue Produkte, Dienstleistungen sowie Geschäftsmodelle zu entwickeln. Projekte werden zudem genutzt, um die Portfolioausrichtung zu managen und das Geschäftsumfeld zusammen mit seinen Partnern abzustecken und zu entwickeln sowie die Organisation im strategischen Business-Netzwerk zu positionieren. Das Modell ‚Kompetenzen projektorientierter Organisationen‘ besteht aus den drei Kompetenzfeldern (1) Strukturen & Systeme, (2) Project-Leadership und (3) Lernende Organisation.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/12862
Volltext Version: Publizierte Version
Lizenz (gemäss Verlagsvertrag): Lizenz gemäss Verlagsvertrag
Departement: School of Management and Law
Organisationseinheit: Institute for Organizational Viability (IOV)
Enthalten in den Sammlungen:Publikationen School of Management and Law

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