Title: Fristberechnung im Mietrecht : Rechtsunsicherheit infolge bundesgerichtlicher Anwendung der absoluten Empfangstheorie auf Erstreckungsbegehren
Authors : Bärtschi, Harald
Ackermann, Ruedi
Published in : Jusletter
Volume(Issue) : 2014
Pages : 1
Pages to: 11
Publisher / Ed. Institution : Weblaw
Issue Date: 3-Feb-2014
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Type of review: Not specified
Language : German
Subjects : Mietrecht; Empfangstheorie; Pachtrecht; Fristberechnung
Subject (DDC) : 346: Private law (CH)
Abstract: Gemäss einem neuen Bundesgerichtsentscheid (Urteil des Bundesgerichts 4A_471/2013 vom 11. November 2013) richtet sich nicht nur die rechtzeitige Zustellung der Kündigung eines Mietvertrags nach der absoluten Empfangstheorie, sondern auch der Empfang der Kündigung i.S.v. Art. 273 Abs. 2 lit. a OR, welcher die Frist von 30 Tagen für die Einreichung eines Erstreckungsbegehrens auslöst. Dasselbe dürfte für die analoge Frist zur Anfechtung einer Kündigung gemäss Art. 273 Abs. 1 OR gelten. Holt der Empfänger das eingeschrieben zugesandte Kündigungsschreiben nicht oder bloss verzögert bei der Post ab, ist somit in der Regel bereits der erste Tag der Abholfrist für die Fristberechnung massgeblich. Das nicht zur amtlichen Publikation vorgesehene, äusserst knapp begründete Urteil widerspricht der herrschenden Lehre und schafft Rechtsunsicherheit.
Departement: School of Management and Law
Organisational Unit: Center for Corporate and Tax Law (ZUS)
Publication type: Annotation
ISSN: 1424-7410
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/12732
Appears in Collections:Publikationen School of Management and Law

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