Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1259
Title: Die digitale Ermüdung der Generation Y und das Potenzial für Printmedien
Authors : Stäubli, Simon
Advisors / Reviewers : Bearth, Angela
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2016
Language : Deutsch / German
Subject (DDC) : 070: Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen
302: Soziale Interaktion
Abstract: Der Mensch als Individuum muss sich den neuen Lebensstrukturen des digitalen Lebensraumes anpassen. Dabei ist er gezwungen, sich aufgrund der Gefahr von Überlastung und Ermüdung durch die überwältigende Masse an verfügbaren digitalen Technologien und Informationen, bewusst von der Digitalisierung abzugrenzen. Diese Abgrenzung respektive Rückbesinnung auf das Analoge als Retrotrend bietet Medienhäusern und Presseverlagen eine Chance, die schwindende Relevanz von Printmedien in einer digitalisierten Welt zu bekämpfen und dadurch ihre Existenzgrundlage zu stärken. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, ob und wie die negativen Auswirkungen der Digitalisierung auf das menschliche Wohlbefinden als Potenzial für Printmedien genutzt werden können. Dabei wird das Medienverhalten, die Einstellung gegenüber Printmedien sowie der Umgang mit der Digitalisierung analysiert. Als Zielgruppe wird spezifisch auf die Generation Y fokussiert. Im theoretischen Teil der Arbeit werden basierend auf einer Literaturrecherche die relevanten Begrifflichkeiten und Konzepte bezüglich der Thematik der digitalen Ermüdung definiert sowie ein Interview-Leitfaden ausgearbeitet. Im Rahmen der qualitativen Datenerhebung wurden damit sieben Tiefeninterviews durchgeführt und mittels einer zusammenfassenden Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse der Analyse zeigen eine ambivalente Wahrnehmung der Generation Y gegenüber der Digitalisierung. Dies verdeutlicht sich in einer tendenziellen Betroffenheit, in den angewandten Abgrenzungsstrategien, im Bedürfnis nach einer vermehrten Rückkehr in die reale Welt sowie im Bewusstsein für die Thematik der digitalen Ermüdung. Bezüglich Printmedien kann eine positive Einstellung festgestellt werden, welche auf das analoge Leseerlebnis und die Attribute physische Präsenz und Haptik zurückzuführen ist. Die Nutzung von Printmedien beschränkt sich auf Situationen der Erholung und Entspannung. Im Direktvergleich der Formate bezüglich Nutzung zeigt sich eine klare Präferenz für Zeitschriften und Bücher. Aus diesem Grund sind insbesondere Zeitungen im Printformat gezwungen, sich der entschleunigenden Anwendung von Printmedien anzupassen und sich als Lifestyle-Produkt mit den Attributen von Genuss und Lebensqualität neu zu positionieren. Zudem gilt es, den Inhalt sowie die Abonnemente zu individualisieren und den Kunden in den Produktgestaltungsprozess unter dem Aspekt von Co-Creation zu integrieren.
Departement: School of Management and Law
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1259
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1261
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