Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1247
Title: Wohnen im Alter : Die Konsequenzen der demografischen Entwicklung auf den Immobilienmarkt
Authors : Greber, Julia
Advisors / Reviewers : Ziegler, Suzanne
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2016
Language : Deutsch / German
Subject (DDC) : 333: Boden-, Ressourcen- und Energiewirtschaft
Abstract: Die Schweiz sieht sich mit einer demografischen Wandelung konfrontiert. Dies einerseits durch die kontinuierliche Erhöhung der Lebenserwartung, andererseits durch den Rückgang der Geburtenziffern. Diese Veränderung wird fundamental von der Bevölkerungsalterung geprägt. Nicht nur Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sind betroffen, sondern auch der Immobilienmarkt spürt die Konsequenzen der demografischen Entwicklung und wird vor rundum neue Herausforderungen gestellt. So ist nicht nur ein zunehmender Mangel an Wohnformen für die pensionierten Menschen zu beobachten; es haben sich mit dem Eintritt ins Pensionsalter auch deren Wohnbedürfnisse geändert. Da aufgrund der starken Zunahme älterer Menschen altersgerechtes Wohnen vermehrt an Bedeutung gewinnt, hat die vorliegende Arbeit zum Ziel, die veränderten Bedürfnisse der Pensionäre sowie die zukünftige Nachfrage nach Wohnimmobilien aufzuzeigen. Des Weiteren wird erörtert, wie die Wohnungswirtschaft auf die demografische Veränderung vorbereitet ist und wo Handlungsbedarf besteht. Zu diesem Zweck wurde mit Hilfe von Fachliteratur die grundlegenden Informationen zur Schweizer Bevölkerungsentwicklung sowie den diversen Wohnformen dargelegt. Es wurden zusätzlich zwei Fragebogen entwickelt, welche einerseits an Pensionierte im Bezirk Höfe, andererseits an zwei Experten des gleichen Bezirks gerichtet waren. Die Untersuchungen lassen erstens erkennen, dass sich der Grossteil der pensionierten Personen im Bezirk Höfe noch nicht mit dem Thema „Wohnen im Alter“ auseinandergesetzt hat, sich in ihrem Eigenheim sehr wohl fühlt und grosse Verwirrung zu den verschiedenen Wohnformen und deren Eigenschaften besteht. Aus den Befragungen zeigt sich zweitens, dass sich die Meinungen der Experten nicht in allen Punkten mit denjenigen der Pensionäre decken. Bei Expert 1 bestehen Diskrepanzen unter anderem bei den Punkten Kostengünstigkeit, Zentralität und Internetzugang. Expert 2 gewichtet das Bedürfnis einer hindernisfreien, zentralen und kostengünstigen Wohnung ungleich. Generell heisst Wohnen im Alter bei den befragten Pensionären „Wohnen in den eigenen vier Wänden“. Ein Umzug wird bei der Mehrheit nur als Notlösung in Erwägung gezogen. Obwohl diese Wohnmobilität bei den Befragten begrenzt ist, wäre es nicht richtig, dieses Verhalten auf die zukünftigen Pensionäre im Bezirk Höfe zu schliessen, da sich die Lebensformen ändern. Zudem gibt es oft keine den Wohnbedürfnissen entsprechenden Angebote, weshalb sie sich mit den aktuellen Wohnverhältnissen glücklich schätzen. Obschon heutzutage nur ein kleines Umzugspotenzial vorhanden ist, wird dieses in den kommenden Jahrzehnten anwachsen und muss mit einem entsprechenden Wohnangebot ausgeschöpft werden. Wichtig ist, dass ein Wohnkonzept erstellt wird, welches einen Mehrwert schafft und für die Pensionierten einen bedeutenden Vorteil mit sich bringt.
Departement: School of Management and Law
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1247
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1249
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