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Title: Macht Medienkonsum glücklich? : Der Einfluss von Medienkonsum auf die Lebenszufriedenheit von Digital Natives
Authors : Bärtschi, Ian
Advisors / Reviewers : Berger, Verena
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2016
Language : Deutsch / German
Subject (DDC) : 302: Soziale Interaktion
Abstract: Jugendliche in Amerika verbringen täglich 6.7 Stunden vor dem Bildschirm und davon 2.6 mit dem Konsum von TV, DVDs und Videos (Rideout, 2016, S. 142). Frey, Benesch, und Stutzer (2007, S. 305) haben nachgewiesen, dass sich TV-Konsum von mehr als 2.5 Stunden täglich negativ auf die Lebenszufriedenheit auswirkt. Die junge Schweizer Bevölkerung lässt sich aber weniger auf dem Fernseher unterhalten (Bundesamt für Statistik, 2014a), als vielmehr auf dem Computer, dem Smartphone oder dem Tablet. Wie sich der Konsum der jungen Generation auf ihre Lebenszufriedenheit auswirkt, blieb bislang ungeklärt. Diese Arbeit zeigt, welche Lebensbereiche am stärksten mit Lebenszufriedenheit zusammenhängen und wie sich Sichtweisen auf diese Lebensbereiche durch den Medienkonsum verändern. Weiter wird geprüft, ob junge Menschen mit mehr Selbstkontrolle fähig sind, ihren Medienkonsum einzuschränken. Dazu wurde eine Umfrage an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften durchgeführt und 349 komplette Fragebögen erhoben. Die Korrelationen zwischen Lebenszufriedenheit, Zufriedenheit mit den Lebensbereichen, Medienkonsum und Selbstkontrolle zeigen ein klares Bild. Das soziale Umfeld korreliert am stärksten mit Lebenszufriedenheit (r = 0.636) im Vergleich zu Gesundheit (r = 0.439), Finanzen (r = 0.446) und Vertrauen (r = 0.382). Medienkonsum hat einen schwachen Zusammenhang damit, dass junge Nutzer weniger mit ihrer Gesundheit zufrieden sind (r = -0.125) und anderen Menschen weniger vertrauen (r = -0.132). Auch Selbstkontrolle hängt schwach mit weniger Medienkonsum zusammen (r = -0.105). Die Stichprobe besteht zu 75% aus Zürcher Studenten, weshalb die Resultate nur für diese Zielgruppe gelten. Digital Natives sollten an erster Stelle ihr soziales Umfeld pflegen, um ihre Lebenszufriedenheit zu steigern. Ihnen wird empfohlen, den Medienkonsum einzuschränken, weil er die Lebenszufriedenheit gemäss den Umfrageresultaten nicht unterstützt. Und Selbstkontrolle ist nicht effektiv, um Medienkonsum zu reduzieren. Stattdessen sollten sie digitale Hilfsmittel einsetzten, um ihren Medienkonsum zu kontrollieren. Das akkurate und zuverlässige Erfassen des Medienkonsums ist für Forscher weiterhin eine grosse Herausforderung. Die in dieser Arbeit angewandten Methoden haben sich als nicht reliabel genug erwiesen. Dennoch macht diese Arbeit einen wichtigen Schritt in Richtung akkurater und zielführender Erfassung des Medienkonsums.
Departement: School of Management and Law
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1244
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1246
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