Title: Anspruch auf Orientierung nach Art. 29 Abs. 2 BV
Authors : Wiederkehr, René
Rosales-Geyer, Ivy Angelli
Published in : Aktuelle Juristische Praxis
Volume(Issue) : 2018
Issue : 10
Pages : 1261
Pages to: 1269
Publisher / Ed. Institution : Dike
Issue Date: 2018
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Language : German
Subject (DDC) : 342: Constitutional and administrative law (CH)
Abstract: Nach Art. 29 Abs. 2 BV ist die Behörde verpflichtet, die Parteien in geeigneter Weise über die entscheidwesentlichen Vorgänge des Verfahrens zu orientieren. Gestützt auf diesen Grundgehalt hat das Bundesgericht verschiedene Fallgruppen konkretisiert. In diesem Rahmen zeigt sich, dass eine ausreichende, sachgerechte und rechtzeitig erfolgte Orientierung der Parteien eine wichtige Grundlage eines fairen Verfahrens und das Fundament der daraus fliessenden Verfahrensrechte darstellt. Der Anspruch auf Orientierung soll einerseits sicherstellen, dass nicht über die Parteien «verfügt» wird, sondern diese als Subjekt des Verfahrens ernst genommen werden. Andererseits sind die Verfahrensbeteiligten anhand der Orientierung zu befähigen, ihren Standpunkt im Verfahren wirksam zu vertreten.
Departement: School of Management and Law
Organisational Unit: Center for Public Commercial Law (ZOW)
Publication type: Contribution to Magazine or Newspaper
ISSN: 1660-3362
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/12408
Appears in Collections:Publikationen School of Management and Law

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