Title: Ein- und Ausschliessungspraktiken als Konstituierung von Grenzen
Authors : Heite, Catrin
Pomey, Marion
Spellenberg, Charlotte
Published in : Soziale Passagen
Volume(Issue) : 5
Issue : 2
Pages : 245
Pages to: 257
Publisher / Ed. Institution : Springer
Issue Date: 2013
License (according to publishing contract) : Not specified
Type of review: Not specified
Language : German
Subject (DDC) : 361: Social work and welfare
Abstract: Grenzen haben symbolische und soziale Bedeutung, reproduzieren durch moralisierende Zuschreibungen soziale Ungleichheiten und generieren Ein- und Ausschlüsse bestimmter Personen(gruppen). Grenzen bzw. eine grenzanalytische Perspektive sind für die Sozialpädagogik deshalb relevant, weil sie Aufschluss geben über normative Ordnungsvorstellungen sowie die eigene sozialpädagogische Beteiligung hieran. Normative Ordnungen ziehen Grenzen zwischen krisenhaftem Sein und idealem Sollen und bringen soziale Wirklichkeiten hervor. Durch so konstituierte Grenzverhältnisse von Wirklichkeit und Möglichkeit lassen sich auch empirisch Grenzziehungen rekonstruieren, die Ein- und Ausschlüsse hervorbringen. Dies wird im Artikel exemplarisch für die sozialpädagogische Handlungspraxis herausgearbeitet und normative Ordnungen von „guter“ und „schlechter“ Elternschaft rekonstruiert. Eine grenzanalytische Perspektive macht damit (Un)Möglichkeiten des (Anders-)Seins als kontingente und normativ plausibilisierte Ausschließungen erkennbar und legt sozialpädagogische Wirklichkeitskonstruktionen samt ihrer Konsequenzen in ihrer Bearbeitbarkeit offen.
Departement: Social Work
Organisational Unit: Institute of Childhood, Youth and Family (IKJF)
Publication type: Article in scientific Journal
DOI : 10.1007/s12592-013-0143-5
ISSN: 1867-0180
1867-0199
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/12068
Appears in Collections:Publikationen Soziale Arbeit

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