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dc.contributor.authorJean Petit Matile, Luzius-
dc.contributor.authorAchermann, Marco-
dc.contributor.authorKrebs, Rolf-
dc.date.accessioned2018-10-17T06:44:00Z-
dc.date.available2018-10-17T06:44:00Z-
dc.date.issued2009-
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/11892-
dc.description.abstractAm Ufer des Lobsigensees (BE) befindet sich in einem ehemaligen Niedermoor die Fundstelle einer neolithischen Siedlung. Seit das Moor im Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Nutzung entwässert wird, findet der Torfabbau statt. Vom Abbau organischer Substanz ist dabei auch ein wesentlicher Teil der archäologischen Fundstelle betroffen. So hat ein Vergleich der Grabungen von 1953 und 2005 gezeigt, dass der Erhaltungsgrad der archäologischen Funde sehr stark abnahm. Da die torfabbauenden Schrumpfungs- und Mineralisationsprozesse die physikalischen Eigenschaften des Bodens verändern, wurde untersucht, ob sich durch die Messung des Eindringwiderstandes grobe Aussagen über den Abbauzustand des organischen Bodens und damit auch der Fundstelle machen lassen. Um neben dem Abbauzustand auch die Abbaurate abzuschätzen, wurden Verrottungsversuche mit Baumwolltüchern durchgeführt. Die mit einem dynamischen Rammpenetrometer (PANDA-Sonde) gemessenen Eindringwiderstände ergaben eine gute Korrelation mit bodenphysikalischen Parametern wie der Lagerungsdichte, mit dem Gehalt organischer Substanz und bestätigten den Befund der Profilansprache. Durch die Messung des Eindringwiderstandes können somit dichtere (mineralische/antorfige) und lockerere Schichten (Torf) im Bodenprofil lokalisiert und in Zusammenhang zum Abbauzustand am untersuchten Standort gebracht werden. Diese einfache Methode würde eine grobe Übersicht über das Stadium der Moorsackung der jeweiligen organischen Böden im Tiefenprofil erlauben und damit Rückschlüsse auf den Zustand der betroffenen Fundstellen ermöglichen. Das Screeningverfahren wäre damit eine effiziente Methode zur Priorisierung gefährdeter Fundstellen.de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.publisherZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaftende_CH
dc.rightsLicence according to publishing contractde_CH
dc.subject.ddc577: Ökologiede_CH
dc.titleEntwicklung und Anwendung einer Grobscreening-Methode zur Untersuchung des Abbauzustandes von Moorböden am Beispiel des Lobsigenseesde_CH
dc.typeKonferenz: Posterde_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementLife Sciences und Facility Managementde_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR)de_CH
dc.identifier.doi10.21256/zhaw-4032-
zhaw.conference.details7th Swiss Geoscience Meeting Neuchâtel, 20-21 November 2009de_CH
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.originated.zhawYesde_CH
zhaw.pages.start293de_CH
zhaw.publication.statuspublishedVersionde_CH
zhaw.publication.reviewNot specifiedde_CH
zhaw.title.proceedingsAbstract Volume 7th Swiss Geoscience Meetingde_CH
zhaw.webfeedBodenökologiede_CH
Appears in Collections:Publikationen Life Sciences und Facility Management

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