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Titel: Die gute neue Tagesschule in der Schweiz : der Erziehungs- und Bildungsauftrag aus der Sicht der Professionen
Autor/-in: Kappler, Christa
Chiapparini, Emanuela
Schuler, Patricia
Erschienen in: Schulpädagogik-heute
Band(Heft): 13
Heft: 7
Seiten: 1
Seiten bis: 15
Verlag / Hrsg. Institution: Prolog-Verlag
Verlag / Hrsg. Institution: Immenhausen bei Kassel
Erscheinungsdatum: 2016
Lizenz (gemäss Verlagsvertrag): Lizenz gemäss Verlagsvertrag
Art der Begutachtung: Peer review (Publikation)
Sprache: Deutsch
Schlagwörter: Tagesschule; Soziale Arbeit; Profession; Bildung- und Erziehung; Kooperation
Fachgebiet (DDC): 370: Bildung und Erziehung
Zusammenfassung: An Tagesschulen – in der Schweizer Volksschule erst im Aufbau – wird der gelingenden multiprofessionellen Kooperation zwischen Lehrpersonen und Sozipalpädagogen/innen große Bedeutung zugeschrieben, um den Erziehungs- und Bildungsauftrag qualitativ hochwertig ausführen zu können. Dieser Beitrag geht der Frage nach, welches die handlungsleitenden Motive dieser beiden Professionen zu den jeweiligen pädagogischen Zuständigkeiten sind. Mit der Methodik der hermeneutischen Wissenssoziologie wurden Interviews mit je zwei Lehrerinnen und Sozialpädagoginnen ausgewertet. Die Befunde verweisen auf Mechanismen der Legitimierung beider Professionen, welche auf eine vermeintliche familiale Abwesenheit im erzieherischen Bereich gründet.
All-day schools serving children from 8 a.m. to 4 p.m. four times a week are still uncommon in Switzerland. In trying to implement an all-­day school schedule, teachers and social workers are requested to cooperate professionally during the day. A current study looks at the multi-professional cooperation in order to clarify responsibilities and expectations. The results are based on interviews with two teachers and two social workers that were analysed by using hermeneutic sociology of knowledge. It becomes evident that the parental absence is used to legitimate the own profession. Informal learning settings, where the stakeholders need to act and think together beyond their traditional roles and where lines of responsibility are not as well-demarcated as in formal learning settings, the potential for conflict among the stakeholders is the greatest.
Departement: Soziale Arbeit
Organisationseinheit: Institut für Kindheit, Jugend und Familie (IKJF)
Publikationstyp: Beitrag in wissenschaftlicher Zeitschrift
DOI: 10.21256/zhaw-1191
ISSN: 2191-754X
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1188
Publiziert im Rahmen des ZHAW-Projekts: Wohlbefinden von Kindern in der Ganztagesbildung
Enthalten in den Sammlungen:Publikationen Soziale Arbeit



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