Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1158
Title: Demenz – "Humor ist, wenn man trotzdem lacht" : Humor in der ergotherapeutischen Arbeit mit Menschen mit Demenz
Authors : Friebe, Maleka
Buschor, Jessica
Advisors / Reviewers : Treusch, Yvonne
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2016
Language : Deutsch / German
Subject (DDC) : 615.8515: Ergotherapie
Abstract: Theoretischer Hintergrund: Demenzbetroffene sind in ihrer Handlungsfähigkeit und Partizipation eingeschränkt, wodurch ihre Lebensqualität leidet. Die Ergotherapie leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Wohlbefindens von Klienten mit Demenz. Humor wird im Klientenkontakt von Mitarbeitern des Gesundheitswesens trotz bewiesener positiver Effekte häufig als unprofessionell angesehen. Aktuell existiert keine Literatur, welche den Effekt von Humorgebrauch in der ergotherapeutischen Arbeit auf Menschen mit einer Demenz behandelt. Ziel: Es soll aufgezeigt werden, wie und mit welchem Effekt Humor in der Ergotherapie mit Menschen mit Demenz eingesetzt werden kann. Methode: Sieben Hauptstudien wurden nach einer Literaturrecherche zu Humor und Demenz sowie Humor und Ergotherapie in fünf Datenbanken zur Bearbeitung der Fragestellung bestimmt und kritisch beurteilt. Die Resultate wurden nach Überthemen geordnet und in ergotherapeutische Modelle übertragen. Schlussfolgerungen wurden für den Humoreinsatz in der ergotherapeutischen Arbeit mit Klienten mit Demenz gezogen. Relevante Ergebnisse: Humor in der Ergotherapie kann Personen mit Demenz aktivieren, die partnerschaftliche Zusammenarbeit, die Interaktion und das Well-Being fördern. Ergotherapeutinnen nutzen Humor als Mittel für die Beziehungsförderung, zur Klientenevaluation und zur Konfrontationsvermeidung. Schlussfolgerung: Die Wahrnehmung von Humor ist subjektiv, daher kann keine allgemeingültige Anleitung für das Einbringen von Humor gegeben werden. Feingefühl und Empathie sind notwendig, damit Humor seine positive Wirkung nicht verfehlt.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Ergotherapie
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1158
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1157
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