Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-2259
Title: Die unentdeckte Depression im Akutspital : „Wie äussert sich die Literatur zur Frage, wie die Pflegenden eines Akutspitals bei Patientinnen und Patienten eine bislang nicht entdeckte Depression identifizieren und darauf professionell reagieren können?“
Authors : Sousa Anselmo, Tania
Wyss, Laura
Advisors / Reviewers : Ruhmann, Doris
Extent : 101
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: 2018
License (according to publishing contract) : Not specified
Language : German
Subjects : Depression; Depressive illness; Adult; Nurse; Nursing; Nursing staff; Nursing care; Nurse education; Screening; Screening tools; Identification; Education; Training; Primary care; Sensitivity; Specificity; Questions
Subject (DDC) : 610.73: Nursing
616.8: Neurology, diseases of nervous system
Abstract: Darstellung des Themas: Laut WHO (2017) gilt die Depression weltweit als führende Ursache für Krankheit und Behinderung im Alltag, deren inadäquate Behandlung durch das Fachpersonal als Behinderungslast der Depressionsdienstleistung gilt. Zielsetzung: Die frühzeitige Identifizierung von Depressionen im Akutspital und die Sensibilisierung des Pflegefachpersonals für das Thema. Die Pflege soll um die psychische Dimension erweitert werden. Methode: Es erfolgte eine systematisierte Literaturrecherche in drei Datenbanken. Acht Studien wurden mit Hilfe eines Arbeitsinstruments analysiert. Ergebnis: Es ist auf eine fehlende Expertise bei der Identifizierung von Depressionen sowie Einleitung von Massnahmen im Verdachtsfall zu schliessen. Die Anwendung von Screening-Instrumenten zur Identifizierung einer Depression im klinischen Alltag des Akutspitals findet kaum statt. Selbst bei offensichtlicher Depression scheint dies vom Pflegefachpersonal nicht als Problematik betrachtet zu werden, die einer Behandlung wert wäre. Schlussfolgerung: Es gilt, die Expertise schon während der Ausbildung und überdies durch regelmässige Fortbildungsmöglichkeiten in Bezug auf psychische Fachkenntnisse zu verbessern und Screening-Instrumente zur Identifizierung einer Depression im klinischen Alltag zu involvieren. Das Pflegefachpersonal sollte mehr auf die eigene Rolle bei der Leistung von Depressionsdiensten sensibilisiert werden.
Departement: Health Professions
Publication type: Bachelor thesis
DOI : 10.21256/zhaw-2259
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/11309
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