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Title: Aufgabenorientierte Physiotherapie bei Kindern mit Developmental Coordination Disorder : Welche Auswirkungen auf die Motorik werden in der Literatur beschrieben?
Authors : Michel, Marina Zoe
Advisors / Reviewers : Brakemeier, Rainer
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2016
Language : Deutsch / German
Subjects : DCD; NTT; CO-OP; Children; Physiotherapy
Subject (DDC) : 615.82: Physiotherapie
Abstract: Darstellung der Thematik Developmental Coordination Disorder (DCD) ist eine Entwicklungsstörung, welche die Grob- sowie Feinmotorik von Kindern beeinträchtigt und damit Probleme mit Alltagsaktivitäten und schulischen Leistungen auslöst, sowie soziale Schwierigkeiten verursacht. Da keine standardisierte Behandlung für DCD existiert, werden oft einzelne Elemente von verschiedenen Behandlungsansätzen kombiniert. Zielsetzung Das Ziel dieser Arbeit ist es, basierend auf wissenschaftlichen Studien, den Einfluss der aufgabenorientierten Behandlungsansätze Neuromotor Task Training (NTT) und Cognitive Orientation to daily Occupational Performance (CO-OP) auf die Motorik von Primarschulkindern mit der Diagnose DCD darzustellen. Methode Die Literatursuche erfolgte auf den Datenbanken Medline, CINAHL, PEDro, Cochrane und PubMed. Dabei wurden vier Studien gefunden, welche zur Beantwortung der Fragestellung analysiert wurden. Relevante Ergebnisse Für beide Therapiearten konnten anhand von Tests signifikante Verbesserungen der motorischen Leistung aufgeführt werden. Zudem wurden nach CO-OP-Interventionen signifikante Fortschritte der Selbstregulation der Kinder und ihrer Fähigkeiten, die eigenen Leistungen zu analysieren und die Probleme zu erkennen, nachgewiesen. Schlussfolgerungen Auf die Ergebnisse gestützt kann gesagt werden, dass aufgabenorientierte Ansätze Nutzen bringen können und in der Forschung und Praxis weitere Aufmerksamkeit verdienen. Falls der aufgezeigte kurzfristige Erfolg der Therapien bis ins Erwachsenenalter hin reicht, könnten negative Langzeitfolgen minimiert und das Leben der Betroffenen längerfristig erleichtert werden.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Physiotherapie
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1119
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1118
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