Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1112
Title: Physiotherapie bei Patientinnen und Patienten im Wachkoma
Authors : Kucera, Anja
Lenherr, Bianca
Advisors / Reviewers : Huber, Marion
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2016
Language : Deutsch / German
Subjects : Wachkoma; Vegetative state; Minimally conscious state; Physiotherapie; Wahrnehmung; Wahrnehmungsförderung; Vertikalisierung; Gips; Schiene; Sensorische Stimulation; Passives Dehnen; Passives Bewegen
Subject (DDC) : 615.82: Physiotherapie
Abstract: Einleitung Die Behandlung von Wachkomapatientinnen und Wachkomapatienten stellt für das gesamte interdisziplinäre Team eine Herausforderung dar. Trotz der fortgeschrittenen Medizin ist auch heute noch unklar, wie das Bewusstsein funktioniert. Bisher gibt es keine allgemeingültigen Empfehlungen und nur begrenzte wissenschaftliche Nachweise über die Wirksamkeit von spezifischen Interventionen. Fragestellung Welche physiotherapeutischen Interventionen in Bezug auf Wachkomapatientinnen und Wachkomapatienten werden in der Literatur beschrieben und inwieweit eignen sich diese zur Wahrnehmungsförderung? Methode Es wurde eine systematische Literaturrecherche nach Guba (2007) durchgeführt und nach Studien, welche physiotherapeutische Interventionen bei Wachkomapatientinnen und Wachkomapatienten beinhalten, gesucht. Im Speziellen wurde nach Interventionen zur Wahrnehmungsförderung gesucht. Die gefundene Literatur wurde mithilfe des Critical Appraisal (Ris und Preusse, 2014 unveröffentlicht) beurteilt. Ergebnisse Durch die Recherche konnte die Wirksamkeit von Vertikalisierung und der Behandlung von Spastizität und Kontrakturen mittels Schienen und Gips aufgezeigt werden. Für weitere physiotherapeutische Interventionen und die sensorische Stimulation zur Wahrnehmungsförderung fehlt es momentan an Evidenz, die deren Wirksamkeit unterstützen könnte. Schlussfolgerung Obwohl in der Praxis viele Behandlungsansätze vertreten sind, mangelt es an Evidenz. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die verschiedenen Interventionen unwirksam sind. Weitere Forschung in diesem Bereich ist notwendig, vorläufig muss man sich bei der Behandlung von Wachkomapatientinnen und Wachkomapatienten auf Erfahrungswerte und Expertenwissen stützen.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Physiotherapie
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1112
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1111
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